171.000: Wiener gehen gern Nachts ins Museum

Der ORF lud auch heuer wieder zur langen Nacht der Museen ein.
Der ORF lud auch heuer wieder zur langen Nacht der Museen ein.Bild: Kein Anbieter/ORF/Hans Leitner
Das Angebot der Langen Nacht der Museen konnte sich sehen lassen – die Bilanz auch: Über 171.000 Besucher allein in Wien gaben sich dem kulturellen Rausch hin. Über 362.000 in ganz Österreich!
Bei der 18. Ausgabe waren 670 Museen, Galerien und andere Kulturinstitutionen vertreten. Darunter auch in Teilen von Slowenien, Liechtenstein, der Schweiz und Deutschland.

Die meisten Besucher in Wien verzeichnete das Naturhistorische Museum: Über 13.870 Menschen waren auf die 12.000 Jahre alten und fast perfekt erhaltenen Hunde- und Löwenbabys neugierig. Mit ca. 1.000 Besuchern weniger steht die Albertina auf Platz 2.

Besucherzahlen in anderen Bundesländern

In Niederösterreich (ca. 16.500) waren die Zahlen gleichmäßig verteilt: Mit 815 Besuchern hatte die Nostalgiewelt Eggenburg die meisten Besucher. In Kärnten, mit etwa 32.580 Besuchern, besuchten die Meisten den Miniaturpark Minimundus (2.160).

Größte Attraktion in der Steiermark war das Schloss Eggenberg. Rund 4.800 Menschen bestaunten die Prunkräume des Schlosses. Das Lieblingsziel der Burgenländer (9.267) war das Landesmuseum mit 1.215 Besuchern.

Wenig überraschend, in Oberösterreich (10.787 Besucher) dominierte das ARS-Electronica, wo sich 2.030 Interessierte eingefunden haben. In Salzburg waren ca. 37.500 Kulturliebhaber auf Museumstour – 3630 davon besichtigten die Festung Hohensalzburg.

Die Highlights im Westen

In Vorarlberg zog das Vorarlberg Museum (1.521) die meisten Besucher an. Mit Schweiz, Liechtenstein und Lindau (Deutschland) erlebten 22.000 Menschen das kulturelle Angebot Vorarlbergs. Das Landesmuseum Ferdinandeum in Tirol (ca. 26.400) war mit 1.700 Besuchern das absolute Highlight.

Voller Erfolg

„Für die ‚ORF-Lange Nacht der Museen' gibt es wohl keinen schöneren Erfolgsnachweis als die beeindruckende Anzahl an Besucherinnen und Besuchern", wurde Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) in wien.orf.at zitiert. (bai)



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