Nationalbank holt Austro-Goldreserven zurück

OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny will die Rückholung der Goldreserven bis Ende 2018 abschließen.
OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny will die Rückholung der Goldreserven bis Ende 2018 abschließen.Bild: picturedesk.com
140 Tonnen Gold sollen bis Ende nächsten Jahres wieder in Wien eingelagert werden – zwei Jahre früher als zuvor geplant.
Die Österreichische Nationalbank (OeNB) hat angekündigt, die Hälfte der landeseigenen Goldreserven auch wieder in Österreich einlagern zu wollen. Das geht aus einem Bericht der "Tiroler Tageszeitung" hervor.

Ursprünglich sollten die 140 Tonnen bis spätestens Ende 2020 in Wien eingelagert werden. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny und Direktor Kurt Pribil haben im Rahmen des Forum Alpbach angekündigt, diesen Zeitplan zu straffen. Die Rückholung des Austro-Goldes soll nun schon bis Ende 2018 abgeschlossen sein.

Bis vor kurzem lagerten nur 17 Prozent des österreichischen Goldes auch in Österreich. Der überwiegende Anteil (80 Prozent) war in Großbritannien verbunkert, drei Prozent lagerten in der Schweiz.

CommentCreated with Sketch.7 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. In diesen Ländern wird es auch weiterhin Depots geben, allerdings werden die Mengen massiv umgeschichtet. In der britischen Hauptstadt, London sollen in Zukunft nur noch 30 Prozent (84 Tonnen) und in Zürich 20 Prozent (56 Tonnen) lagern.

London und Zürich seien wichtige Handelsplätze für Gold, weswegen man nicht die gesamten Goldreserven in Wien lagern wolle, erklärten die Nationalbank-Granden ihre Entscheidung. (red)

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