Umfrage: Mikl-Leitner könnte Absolute schaffen

In zwei Wochen wählt Niederösterreich einen neuen Landtag. Das könnte spannend werden: Jeder vierte Wähler ist noch unentschlossen.
Erster Härtetest für die neue Regierung: Am 28. Jänner steigt die Landtagswahl in Niederösterreich. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) hat dabei die absolute Mehrheit zu verteidigen. Und wie die „Heute"-Umfrage von „Unique Research" (500 Befragte von 2. bis 10.1., max. Schwankungsbreite 4,4 %) zeigt, könnte sich das ausgehen.

Die Details:

- 26 % der Wähler sind noch unentschlossen – so kurz vor der Wahl ein sehr hoher Wert.

CommentCreated with Sketch.8 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. - Die VP würde mit 47 % die Absolute verlieren. Aber: Aufgrund der vielen Unentschlossenen könnte sie noch bis zu 53 % holen.

- Die SP liegt bei 23 %. Damit scheint Platz zwei relativ sicher.

- Die FP würde sich, ausgehend von ihrem historisch schlechten Ergebnis von 2013 (8,2 %), mehr als verdoppeln.

- Die Grünen sollten den Sprung in den Landtag schaffen, liegen mit 5 % einen Prozentpunkt über den notwendigen 4 %.

- Das gleiche gilt für die Neos.

- Eine Landeshauptmann-Direktwahl ginge mit 33 % ganz klar an Mikl-Leitner.

Meinungsforscher Peter Hajek: „Die Wahl wird sich unter anderem dadurch entscheiden, ob Mikl-Leitner ihren Persönlichkeitsbonus in Stimmen umsetzen kann und wer von den ehemaligen Stronach-Wählern (2013: 9,8 %, Anm.) am meisten profitiert." (bob, uha)

(rob)

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