"Nazipantorten"-Rezept: Linzerin (41) verurteilt

Die Angeklagte soll Bilder einer "Nazipantorte" verschickt haben.
Die Angeklagte soll Bilder einer "Nazipantorte" verschickt haben.Bild: Kein Anbieter/Harald Dostal, privat
Weil eine Linzerin (41) ein Rezept für eine "Nazipantorte" über Soziale Medien verschickt haben soll, wurde sie am Montag am Landesgericht Linz verurteilt.
Die 41-jährige Linzerin wurde am Montag wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung am Landesgericht Linz zu zwölf Monaten bedingter Haft verurteilt. "Sie wurde in fast allen Anklagepunkten schuldig gesprochen", sagt Margit Kreuzer, Sprecherin des Landesgerichts Linz. Die Angeklagte akzeptierte das Urteil. Weil die Staatsanwaltschaft keine Erklärung abgab, ist es nicht rechtskräftig.

Die 41-Jährige soll unter anderem per WhatsApp an mehrere Bekannte ein Foto verschickt haben, auf der eine Lebensmittelverpackung mit angeschnittener Torte zu sehen ist. Im Inneren der Torte sieht man zwei große Hakenkreuze.

"Mit echtem Nazipan und deutscher Panzerschokolade", steht unter dem Titel "Nazipantorte". "Es kann Spuren von Rassismus" enthalten, so ein Kommentar auf der Verpackung.

CommentCreated with Sketch.10 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Baby mit Hitlerbart

Zudem soll sie laut Staatsanwalt auch noch ein Foto eines Babys mit Bart und Frisur von Adolf Hitler per WhatsApp verschickt haben.

Ihr wurde ebenfalls angelastet, auf ihrer öffentlich zugänglichen Facebookseite nationalsozialistische Symbole und Schlagworte gepostet zu haben.

Die Straftaten sollen sich in den Jahren 2015 und 2016 ereignet haben.



(rs)

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