So färbt Türkis-Blau ÖBB, OeNB & Staatsholding um

Neue Regierung, neue Gesichter in den Aufsichtsräten staatsnaher Unternehmen: Wer gehen muss, wer nachfolgen wird.
Die Dominosteine fallen: Das Ausscheiden der Sozialdemokraten aus der Bundesregierung macht sich nun auch in den Gremien von Unternehmen im Staatsbesitz bemerkbar.

Schon im Dezember legte die SP-nahe Asfinag-Aufsichtsratspräsidentin Claudia Kahr ihr Mandat zurück, Anfang Jänner widmete sich Infrastrukturminister Norbert Hofer (FP) dann den ÖBB. Er setzte Aufsichtsratspräsidentin Brigitte Ederer auf die Abschussliste, im Februar soll sie der 51-jährige FPÖ-Manager und schlagende Burschenschafter Arnold Schiefer ablösen. Laut Medienberichten soll die gesamte SPÖ-Fraktion gehen.

Von sich aus nahm Leopold Specht seinen Hut, er scheidet als Mitglied des Aufsichtsrates bei den ÖBB und bei der Austro Control aus. Auch bei der OeNB ändert sich einiges, der rote Vizepräsident Max Kothbauer tritt ab. Unklar ist, ob ÖGB-Frau Dwora Stein im Generalrat bleiben kann.

CommentCreated with Sketch.13 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Minister-Karussell in der Holding

In der Staatsholding ÖBIB müssen die Ex-Minister Thomas Drozda (SP) und Harald Mahrer (VP) ihre Plätze in jenem Nominierungskomitee räumen, das die Aufsichtsräte in Firmen mit Staatsbeteiligung entsendet. Ihnen sollen Finanzminister Hartwig Löger und Kanzleramtsminister Gernot Blümel (beide VP) nachfolgen.

(red)

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