Identitären-Chef Martin Sellner festgenommen

Martin Sellner wurde angeblich festgenommen
Martin Sellner wurde angeblich festgenommenBild: picturedesk.com/APA
Martin Sellner, Chef der als rechtsextrem eingestuften Identitären in Österreich, soll am Flughafen London-Luton festgenommen worden sein.
Der Chef der Identitären in Österreich Martin Sellner wollte eine Rede über "Meinungsfreiheit in der modernen Welt" am Speakers Corner in London halten.

Doch wie die Tageszeitung "Kurier" berichtet, wurde aus der Ansprache nichts. Denn der 29-Jährige soll von den Behörden bei seiner Einreise am Flughafen London-Luton abgefangen und festgenommen worden sein.

Die Behörden hätten Sellner die Einreise in die britische Hauptstadt untersagt. Er soll bereits am Sonntag wieder die Heimreise nach Österreich antreten.

CommentCreated with Sketch.27 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Angriff auf das Recht zu freien Meinungsäußerung

Der Vorfall stößt dem britischen Ableger "Generation Identitiy" besonderes sauer auf. Die Festnahme des österreichischen Identitären sei ein Angriff auf das Recht zur freien Meinungsäußerung.

Trotz der Festnahme Sellners soll die Veranstaltung am Speakers Corner über die Bühne gehen. Die Rede von Sellner werde nun von anderen Aktivisten verlesen, erklärten die britischen Identitären.

Auftritt im April?

"Dass das Vereinigte Königreich den Einwanderern seine Grenzen öffnet, aber gleichzeitig kritische Meinungen aussperren will hilft nur dem Wachstum der schweigenden Mehrheit, die mit dieser Politik der Regierung nicht übereinstimmt", erklärte Fellner zum Einreiseverbot auf Facebook.

Bereits im April möchte der 29-Jährige aber erneut in die britische Hauptstadt zur Europa-Konferenz der Identitären reisen. Auch dort ist ein Auftritt von Sellner geplant. (red)

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