"Zu sexy": Kritik an Mini-Röcken der Stewardessen

Eine Flugpassagierin beschwerte sich bei einem Politiker über die Uniformen der "Air Asia" - weil sie Busen und Unterwäsche zu Gesicht bekam...
Dr. June Robertson - sie beschreibt sich selbst als Frau mittleren Alters aus Neuseeland - ist entsetzt: Nicht einmal europäische oder amerikanische Fluglinien würden derart freizügig angezogene Flugbegleiter wie "Air Asia" einsetzen, schreibt sie empört an einen Senator aus Malaysia. Und das in einem mehrheitlich muslimischen Land...

Was die Frau aufregt



Offenbar hat die Dame sowohl am Flughafen als auch während des Fluges furchtbare Erlebnisse gehabt: Einmal sah sie den Brustansatz einer Stewardess, weil diese ihre Bluse aufgeknöpft hatte. Ein anderes Mal musste sie in einem Supermarkt die Unterwäsche einer Flugbegleiterin sehen, als sich diese bückte.

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Robertson schreibt, dass sie sich durch diese Erlebnisse "beleidigt" fühle. Sie kenne Malaysia als respektvolles Land, wo sich die Frauen "nicht wie Prostituierte" kleiden würden. Aber einen positiven Punkt findet sie doch noch: Die Männer seien sehr "respektvoll" angezogen und professionell.

"Falscher Eindruck von unserem Land"



Der Politiker stimmt der Kritik zu: "Wir sind stolz, dass Malaysia ein islamisches Land mit eigener kultureller Identität ist, aber wenn unsere Flugbegleiterinnen zu sexy und respektlos gekleidet sind, haben die Touristen einen falschen Eindruck von unserem Land."

Air Asia hat die Kritik noch nicht kommentiert. (red)
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