Lily Collins über Netflix-Film: Die Rolle schadet mir

Schauspielerin Lily Collins (28) wird von Magazinen boykottiert, weil sie zu abgemagert ist - und Netflix hat Schuld daran.
Lily Collins spielt im neuen Netflix-Film "To the Bone" eine junge magersüchtige Frau namens Elle. Um die Rolle glaubhaft verkörpern zu können, musste sich die 28-Jährige auf Haut und Knochen herunterhungern. Besonders problematisch: Die Tochter von Musiker Phil Collins (66) litt tatsächlich einmal an Magersucht und die Rückfallquote ist besonders hoch.

Abgesehen von den gesundheitlichen Risiken, die Lily Collins mit der Hauptrolle in "To the Bone" eingegangen ist, hat sie sich auch sonst keinen Gefallen mit dem Job getan. Zum einen wird das Drama um die 20-jährige Elle bereits vorab kritisiert, weil Netflix nach der Serie "Tote Mädchen lügen nicht" (Original: "13 Reasons Why") über den Suizid einer 16-Jährigen schon wieder ein äußerst heikles Thema aufgreift und dem Streamingdienst vorgeworfen wird, in "To the Bone" Essstörungen zu glorifizieren.

Zum anderen wird die Darstellerin nun aufgrund ihres knochigen Körpers von Hochglanzmagazinen boykottiert. "Viele Magazine wollen mich einfach nicht ablichten, weder auf dem Cover noch im Innenteil der Zeitschriften. Obwohl ich nur für den Film so aussehe, sei ich schlichtweg zu dünn", klagt Collins im Interview mit "The Edit" an.

"Die Rolle schadet mir"

Obwohl der Netflix-Film für die 28-Jährige eine Herzensangelegenheit sei, da sie selbst als Jugendliche an einer Essstörung litt, sei sie sich mittlerweile nicht mehr so sicher, ob sie die Rolle nicht lieber ablehnen hätte sollen: "Ich dachte wirklich, die Premiere dieses Films wäre ein wichtiger Moment in meiner Karriere, von dem ich profitieren könnte. Aber jetzt wird mir bewusst, dass mir die Rolle sogar schaden könnte."

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(ek)

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