Video: Drohne verhindert IS-Hinrichtung

In Syrien wollten IS-Terroristen eine öffentliche Hinrichtung durchführen – die britische Luftwaffe stoppte die Barberei aus 2.000 Kilometer Entfernung.
Erstmals veröffentlichte das britische Verteidigungsministerium ein Video aus seinem Hauptquartier in Katar, von wo der Militäreinsatz gegen den Islamischen Staat koordiniert wird.

Eine Reaper-Drohne der Luftwaffe filmte bei einem Aufklärungsflug, wie im syrischen Dorf Abu Kamal Terroristen eine öffentliche Exekution vorbereiten; zwei Gefangene werden aus einem Lieferwagen geholt, eine große Menschenmenge versammelt sich. Doch die Henker können nicht direkt angegriffen werden, da dabei mit Sicherheit auch Zivilisten sterben würden.

Dann entdeckt der "Pilot", der die Drohne im 2.000 Kilometer entfernten Al Udeid in Katar steuert, einen IS-Scharfschützen auf dem Dach eines Gebäudes. Seine Aufgabe ist es, die Henker zu schützen und die Menge unter Kontrolle zu halten.

CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Laut Brigadegeneral Johnny Stringer war die Szene ein typisches Beispiel dafür, dass Zivilisten unter Waffengewalt gezwungen werden, zu Hunderten diesen Exekutionen beizuwohnen.

Also nimmt der Drohnenpilot den Scharfschützen ins Visier und gibt einen Schuss mit einer Hellfire-Rakte auf ihn ab. Sofort zerstreut sich die panische Menschenmenge, die IS-Terroristen fliehen und suchen Schutz – die Gefangenen sind (zumindest vorerst) gerettet. (jm)
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