Irakische Armee befreit Mossul von Terrormiliz IS

Die IS-Hochburg Mossul ist von irakischen Truppen zurückerobert worden. Die vollständige Befreiung hatte knapp neun Monate gedauert.
Nach Informationen der irakischen Regierung hat die Armee die Stadt Mossul vollständig von der Terrormiliz IS befreit.

Das Büro von Regierungschef Haider al-Abadi gratulierte den Truppen am Sonntag zu diesem "bedeutenden Sieg".

Medienberichten zufolge sprangen IS-Kämpfer in den Fluss, um vor der Armee zu entkommen. Alleine 30 Extremisten sollen dabei ums Leben gekommen sein, so das Militär.

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Die Terrormiliz hatte im Vorfeld angekündigt, die Stadt Mossul "bis zum Tod" zu verteidigen. Bei der Verteidigung der Stadt griff der IS vor allem auf Selbstmordattentäterinnen zurück. Sie zündeten ihre Sprengsätze dabei gezielt in der Menge von Tausenden Zivilisten, die sich wieder aus ihren Verstecken wagten.

Die Offensive gegen den Islamischen Staat in Mossul dauerte knapp neun Monate. Im Oktober 2016 hatte die Armee mit der Rückeroberung der IS-Hochburg begonnen. Bereits im Jänner konnte der Ostteil von Mossul erfolgreich vom Islamischen Staat befreit werden.

Tausende Tote



Bei den Gefechten von Mossul verloren laut Hilfsorganisationen Tausende Menschen ihr Leben, mindestens 900.000 Einwohner sollen aus der Stadt vertrieben worden sein. Die Metropole selbst wurde schwer zerstört.



(red)

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