"Ich weiß nicht, was der Schiri da aufgeführt hat"

Die Austria rettete am Ostersonntag ein 2:2-Remis gegen den LASK. Danach haderte der neue Abwehrchef Alexander Grünwald mit dem Referee.
Das Heimspiel gegen den LASK wurde von der Wiener Austria zum ersten "Endspiel" im Kampf um die Europacup-Ränge ausgerufen. Am Ende gab es ein 2:2-Remis. Ein Punkt, der die Veilchen nicht weiterbringt. Am Mittwoch geht es gegen St. Pölten: "Jetzt zählen nur noch Dreier", so Austria-Coach Robert Ibertsberger.

Bei den Wienern stand neuerlich Alexander Grünwald im Mittelpunkt. Der Kapitän wurde von Coach Ibertsberger wieder als Abwehrchef aufgeboten, ehe er dann nach einer Stunde ins Mittelfeld rückte. Grünwald hatte in der 94. Minute mit einem Latten-Kracher den Veilchen-Sieg auf dem Fuß.

"Wir hätten es aufgrund der letzten Minuten verdient gehabt. Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, haben den LASK sehr gut im Griff gehabt", analysierte der Abwehrchef. "Wir haben zwei Mal einen Rückstand aufgeholt. Das zeigt, dass die Mannschaft intakt ist."

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Grünwald hadert mit Referee



Bitter allerdings: Der Veilchen-Kapitän sah in der 48. Minute die gelbe Karte, ist damit am Mittwoch gegen St. Pölten gesperrt. Genauso wie Michael Madl, der in der 21. Minute verwarnt worden war. "Das tut wirklich weh. Ich mache im gesamten Spiel ein halbes Foul und bekomme die gelbe Karte. Keine Ahnung, was der Schiedsrichter da wieder aufgeführt hat", polterte Grünwald gegen den Unparteiischen Robert Schörgenhofer.

Nicht die einzige Fehlentscheidung des Vorarlberger Referees. Er übersah ein elferwürdiges Foul von Christoph Martschinko gegen Reinhold Ranftl in der 73. Minute sowie eine Attacke von James Jeggo gegen Joao Klauss unmittelbar vor dem 2:2-Ausgleich der Veilchen.

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Die Veilchen haderten mit dem Remis. "In der momentanen Situation ist ein Punkt nicht viel wert. Im Moment zählen nur Siege", zeigte sich auch Doppelpacker Christoph Monschein mit dem Unentschieden nicht zufrieden. "Wir haben viel mehr Potential im Kader. Wir schaffen es einfach nicht, dass wir es auf den Platz bringen."

"Wir hätten diese drei Punkte sehr, sehr nötig gehabt, aber wir haben wieder nicht gewonnen. Es ist schwer, gegen den LASK einem Tor nachzulaufen", bilanzierte der weiter sieglose Austria-Coach Robert Ibertsberger. "Es ist extrem mühsam gerade. Jetzt zählen nur noch die Dreier, weil die Konstellation in der Tabelle nichts anderes hergibt."

Nun folgt das Liga-Doppel gegen St. Pölten. Da sind sechs Punkte Pflicht. Baustelle am Mittwoch ist nach den Gelb-Sperren von Grünwald und Madl die Dreier-Abwehr.

(wem)

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