Kühbauer gereizt: "Reden wir über Grafiktafeln?"

Liga-Kracher und drei Spieler verloren – für Rapid endete die Partie gegen den LASK katastrophal. Entsprechend geladen war Coach Kühbauer im Interview.
Thorsten Schick verletzte sich am Knie, Richard Strebinger musste mit Herz- Kreislaufproblemen vom Platz, Maximilian Hofmann erlitt einen Nasenbeinbruch. Der Verletzungsteufel hatte es beim Hit Rapid gegen den LASK auf die Wiener abgesehen.

Auch aus sportlicher Sicht erwischten die Hütteldorfer einen gebrauchten Tag. Das 1:2 bedeutete die zweite Pleite im dritten Heimspiel. In jeder dieser drei Partien mussten die Wiener zumindest ein Gegentor einstecken. Selbst hat man nur drei Treffer erzielt – nur zwei Mal in diesem Jahrtausend ist man harmloser gestartet.

Von einer grün-weißen Festung namens Allianz Stadion kann somit weiter keine Rede sein. Das stellte der TV-Sender Sky mit Hilfe einer Grafik klar.

CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Diese bekam auch Rapid-Coach Didi Kühbauer vor seiner Spiel-Analyse zu sehen – und schüttelte den Kopf. Von der Reporterin darauf angesprochen, reagierte der Trainer gereizt. "Reden wir über Fußball oder reden wir über Grafiktafeln?", fragte der 48-Jährige, ehe er mit seinem Match-Fazit begann.

"Die Verletzungsmisere tut wirklich weh. Ab der ersten Hälfte hatten wir heute schon das Problem, dass wir nur noch einen Wechsel zur Verfügung hatten. Am Ende müssen wir mit zehn Mann fertig spielen und bekommen dann das Tor durch eine Ecke. Es tut mir wirklich leid für die Mannschaft. Zu elft hätten wir das Spiel garantiert nicht verloren. Die Verletztenmisere tut mehr weh als die Niederlage." (red)

Nav-AccountCreated with Sketch. red TimeCreated with Sketch.| Akt:
NewsSportFußballSK Rapid Wien

ThemaCreated with Sketch.Mehr zum Thema

CommentCreated with Sketch.Kommentieren