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Mundls beste Sprüche: "Mei Bier is ned deppert"

Karl Merkatz starb am Sonntagmorgen 92-jährig im Kreise seiner Familie. Sein kulturelles Erbe lebt auf ewig weiter.

Filip Lalic
Die Nation trauert um Schauspiellegende Karl Merkatz.
Die Nation trauert um Schauspiellegende Karl Merkatz.
Andreas Lepsi / picturedesk.com

Unvergessen bleibt Karl Merkatz durch seine Rolle als Edmund "Mundi" Sackbauer in "Ein echter Wiener geht nicht unter".  Zahlreiche legendäre Sager der verstorbenen Schauspielikone bleiben den Zusehern in Erinnerung. 

"Mundl" schimpfte gern

Merkatz' zweifelsfrei bekannteste Rolle ist die des Wiener Wutbürgers "Mundl". Sein Herz ist zwar am rechten Fleck, dennoch schoss die Serienfigur mit seiner Rage immer wieder über das Ziel hinaus. So entstanden allerdings legendäre Sprüche.

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    Der österreichische Schauspieler und "Ein echter Wiener geht nicht unter" <strong>Karl Merkatz</strong> ist im Alter von 92 Jahren verstorben.
    Der österreichische Schauspieler und "Ein echter Wiener geht nicht unter" Karl Merkatz ist im Alter von 92 Jahren verstorben.
    Hubert Mican / picturedesk.com

    "Heast, mei Bier is ned deppert" lautet der Spruch, den "Mundl" seiner Frau Toni entgegent, als sie ihn darauf aufmerksam macht, dass er auch mal ohne Bier auskommen könne. Der Sager geht vermutlich in die Geschichte ein und zählt heute schon insgeheim zum Wiener Kulturerbe.

    "Warum denn ka Gansl?"

    Ebenso unverkennbar Edmund Sackbauer: "Waunst ma a klans Nudlaug zomdrahst" oder kurz vor Weihnachten "Warum denn ka Gansl?"

    "Schnapsn lernt er nie, weu da braucht ma a Hirn. Aber dichtn kann er, olle Achtung, Franzi. In a paar Jahr wird er Professor, weu des wird ja bei uns jeda Trottl", so "Mundl" Sackbauer in Richtung des Partner seiner Tochter Hanni.

    Als autoritäres Familienoberhaupt durften auch Erziehungssprüche nicht fehlen: "Wann i amoi mit mein Vater so g’redt hätt’, dann hätt’ er ma a Watschn gebn, dass ma 14 Tog da Schädl wockelt", so der cholerische Mundl zu seinem Sohn Karli. 

    Mit dem Spruch "Lesen is da größte Scheiß. Des macht de Leut’ nur deppert", sagt Merkatz in seiner Rolle als Herr Sackbauer eindeutig, was er von zu viel Bildung hält.

    Seine Vorliebe für ein kühles Blondes darf natürlich in der Sammlung nicht fehlen. So sagte er: "Jetzt hau' ma uns ein gepflegtes Bier in die Venen, Herr Ober! Zwa Unblachte und zwa Seidel!

    Legendär ebenfalls: Die Sauftouren und Konversationen mit Hausmeister Kurt Blahowetz: "Mundi, ich hab echte Probleme." Der Mundl nur: "An Dreck host, a O****loch bist"

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      Chiara Ferragni scheint nicht zu frieren.
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