Akademikerin (48) stieß Mutter über Kellertreppe

Die angeklagte 48-Jährige
Die angeklagte 48-JährigeBild: privat
Eine 48-jährige Frau durfte ihr Kind nicht sehen, die Obsorge hatte die Oma (74). Dafür stieß die Akademikerin ihre Mutter über die Kellertreppe.
Eine 48-Jährige musste gestern in Korneuburg auf die Anklagebank. Die Frau hatte Weltuntergangsfantasien und psychische Probleme, deshalb ein Kontaktverbot zu ihrer Teenagertochter. Die Mutter (74) der 48-Jährigen hat das Sorgerecht.

Unbeeindruckt suchte die beschäftigungslose 48-Jährige den Kontakt zur Tochter, holte sie ohne Ankündigung in einer Stretchlimo von der Schule ab (Anm.: laut Anklage hat bzw. hatte die geschiedene Angeklagte ein monatliches Nettoeinkommen von knapp 3.800 Euro).

Auch Ende Jänner tauchte sie vor dem Haus der Großmutter, ebenfalls eine Akademikerin, auf, wollte ihre Tochter sehen. Die labile Frau trommelte mit einer Schneeschaufel so lange gegen die Eingangstüre, bis die Seniorin öffnete. Die 48-Jährige wollte ihre Tochter sprechen.

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Die Oma stellte sich dagegen, die 48-Jährige soll sinngemäß gesagt haben: "Willst Du mit mir kämpfen? Wir werden ja sehen wer die Stärkere ist." Die 74-Jährige bezahlte ihren Mut mit einem Sturz über die Kellertreppe, die Tochter rief Polizei und Rettung, die 74-Jährige erlitt zahlreiche Prellungen und Rissquetschwunden.

Die intelligente 48-Jährige wollte beim Prozess eine bedingte Einweisung in eine Anstalt erwirken, doch der Gutachter machte der Angeklagten einen Strich durch die Rechnung. Das (nicht rechtskräftige) Urteil: Einweisung in eine Anstalt. (Lie)

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