"Christbaum hat in muslimischem Bezirk nichts verloren"

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Wie intensiv die Krawallnacht von Favoriten war, zeigt nun der Polizeibericht. Ein Verdächtiger sagte aus, warum ein Christbaum brennen sollte.

Kurz nach Mitternacht hatten sich rund 40 Jugendliche zusammengerottet, massiv Pyrotechnik verwendet und versucht, ein Juweliergeschäft aufzubrechen. Die Druckwellen der Pyrogegenstände waren so stark, dass gleich mehrere Fenster zu Bruch gingen. Mit einem Diesel-Benzingemisch wurde auch der Christbaum überschüttet, mehrere Mistkübel flogen durch die Luft und/oder gegen Scheiben von Geschäften am Reumannplatz.

"Muslimischer Bezirk"

Feuerwehr, Polizei und Rettung waren schnell am Brennpunkt, der Baum wurde mit Löschschaum überdeckt. „Ein Christbaum habe in einem muslimischen Bezirk nichts verloren, meinte einer der Randalierer“, so einer der Einsatzkräfte. Mehrere Beamte wurden vom tobenden Mob mit Raketen und „Allahu Akbar“-Parolen beworfen, es gab neun kurzfristige Festnahmen - mehr dazu lesen Sie auch hier.

Die Ermittlungen wegen schwerer Sachbeschädigung, Diebstahl durch Einbruch, versuchte schwere Körperverletzung sowie nach dem Suchtmittelgesetz laufen.

Sicherheitsgipfel

Polizeipräsident Gerhard Pürstl will daher jetzt zu einem Sicherheitsgipfel einladen, die SP fordert indes konkrete Lösungen. Die FP warnt vor einem „Wischi-Waschi“-Gipfel.

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