Stellt Corona-Kommission heute Bezirke auf orange?

Oberpullendorf im Burgenland. Dieses Burgenland hat niedrige Corona-Zahlen
Oberpullendorf im Burgenland. Dieses Burgenland hat niedrige Corona-ZahlenJohann Schwarz / SEPA.Media / picturedesk.com
Die Experten-Kommission tagt wieder, um über die Corona-Ampel zu entscheiden. "Heute" kennt die aktuellen Zahlen aus Österreich.

Am Donnerstag tagt – wie jede Woche – wieder die Experten-Kommission zur Corona-Ampel. "Heute" kennt die aktuellen Zahlen, auf deren Basis die Bezirke in Österreich eingefärbt werden. Nach wie vor sind die Infektionszahlen hoch (und verwirrend) und auch die neue Corona-Mutation sorgt für Nervosität. Daher ist davon auszugehen, dass auch jene Regionen mit guten Entwicklungen nicht auf orange heruntergestuft werden.

Bei der rohen Fallzahl in sieben Tagen (Messzeitraum 6. bis 12. Jänner) liegt laut der Arbeitsgrundlage der Kommission die Bundeshauptstadt Wien mit 123,7 am zweitniedrigsten nach dem Burgenland (111,4). Ebenfalls niedrig ist Tirol mit 127. Mit Abstand am schlechtesten schneidet Salzburg mit 276,5 ab. Der Österreich-Trend leicht sinkend mit -2 %,

So steht es um die Testungen

Nicht alle Bundesländer haben die geforderte Zeitreihe der Tests eingemeldet. Die Zahlen in der zweiten Kalenderwoche 2021 sind nun deutlich höher in den meisten Bundesländern. Wien ist mit 6.242 Tests pro 100.000 Einwohnern nach Vorarlberg am höchsten gelegen. Am wenigsten getestet wird in Kärnten (1.150), Salzburg (1.529), der Steiermark (2.513) und Oberösterreich (2.592). Bei der Positivititätsrate liegt Wien hier 2,0 % am niedrigsten. Sehr hoch ist die Rate der positiven Testergebnisse in Salzburg und Kärnten mit über 18 %.

Die Aufklärungsquoten sind diese Woche deutlich höher, Burgenland mit 62 % und Niederösterreich mit 51 % liegen erstmals über der 50-%-Marke. Besonders problematisch dürfte das Contact Tracing mit 13 % in der Steiermark sein. Dort werden keine K1-Kontaktpersonen außerhalb des Haushalts mehr erhoben. Der Wiener Wert liegt bei 68 %.

Licht und Schatten

Eine rohe 7-Tage-Inzidenz unter 100 haben die Bezirke Leoben (98,8), Weiz (98,2), Innsbruck-Land (94,8), Graz-Stadt (90,4), Steyr-Stadt (89,3), Lilienfeld (85,8), Korneuburg (84,4), Oberpullendorf (82,9), Mattersburg (82,4), Krems an der Donau-Stadt (79,9), Oberwart (79,3), Urfahr-Umgebung (70,9), Innsbruck-Stadt (69,7), Eisenstadt (68,3), Horn (64,6), Eisenstadt-Umgebung (75,8), Hollabrunn (50,9) und Rust-Stadt (50,5).

Auf der anderen Seite des Spektrums gibt es die Bezirke, die sogar eine rohe Inzidenz von über 250 aufweisen: Tamsweg (562,9), Hallein (366,6), Sankt Johann im Pongau (360,9), Feldkirchen (354,5), Spittal an der Drau (351,9), Sankt Veit an der Glan (319,3), Waidhofen an der Ybbs (311,9), Zwettl (292,9) und Hermagor (288)

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