Ohne Erklärung

Dominik Wlazny tritt als Bezirksrat plötzlich zurück

Der Chef der Bierpartei legte sein Amt als Bezirksrat am Montag nieder. Eine Erklärung dafür gab es nicht.

Lukas Leitner
Dominik Wlazny tritt als Bezirksrat plötzlich zurück
Dominik Wlazny, der Chef der Bierpartei, legte seine Position als Bezirksrat in Simmering nieder. (Archivbild)
GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com

Die Bierpartei von Dominik Wlazny möchte bei der kommenden Nationalratswahl antreten. Bis dorthin soll es dann auch ein inhaltliches Programm geben, um mehr Klarheit über die Ziele der Partei zu schaffen. Nun formt sich aber ein neues Fragezeichen rund um die Partei, denn am Montag trat der Bierpartei-Chef Wlazny von seinem Posten als Bezirksrat Wien-Simmering zurück. Das geht aus einem Bericht des "Kurier" hervor.

Mit welcher Begründung?

Wieso Wlazny so plötzlich zurücktritt, ist unbekannt. Die Bierpartei verweist nur auf "organisatorische Gründe" und eine Pressekonferenz Ende Mai. Auch im entsprechenden Schreiben, das in der Bezirksvorstehung eingelangt sei, soll keine Begründung enthalten sein. Einzig und allein der Nachfolger sei genannt worden.

Bierpartei in Umfragen beliebt

Wlazny war seit 2020 Bezirksrat in Simmering. Die Bierpartei hatte damals mehrere Bezirksratsposten in verschiedenen Bezirken erobern können. Laut den Umfragen hat die Partei bei den Nationalratswahlen auch eine gute Chance, den Einzug in das Parlament zu schaffen.

Die Beliebtheit der Bierpartei und vor allem von Wlazny zeigte sich zuletzt auch bei der Bundespräsidentschaftswal 2022. Dort landete er mit 8,3 Prozent auf Platz drei hinter Alexander van der Bellen und Walter Rosenkranz (FPÖ).

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    Auf den Punkt gebracht

    • Der Chef der Bierpartei, Dominik Wlazny, ist plötzlich als Bezirksrat zurückgetreten, ohne eine Erklärung abzugeben
    • Die Bierpartei plant, bei der kommenden Nationalratswahl anzutreten und ein inhaltliches Programm zu präsentieren, um ihre Ziele zu verdeutlichen
    • Wlaznys Rücktritt wirft neue Fragen auf, da keine Gründe genannt wurden, obwohl die Partei von "organisatorischen Gründen" spricht und eine Pressekonferenz Ende Mai angekündigt hat
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