Duo wettete schon am 10. Mai auf Neuwahlen

Bild: Helmut Graf
Bereits eine Woche vor dem Politbeben in Österreich hatte ein Duo bei einem Wettanbieter 300 Euro auf ein Scheitern der Regierung gesetzt.
Dass einige Insider, wie der deutsche Satiriker Jan Böhmermann, mehrere Stellen des „Ibiza-Videos" bereits vor dem Platzen der Bombe am Freitag, 17. Mai 2019, und dem darauffolgenden politischen Flächenbrand gekannt haben dürften, ist bekannt. Auch Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FP) selbst soll schon im April gewusst haben, dass schwer belastendes Material über ihn im Umlauf ist.

Wie groß der Kreis der informierten Insider war, kann indes nur vermutet werden: Zwei Männer witterten mit ihrem Wissen sogar das große Geld, setzten bei einem bekannten Wettanbieter bereits am 10. Mai auf ein Scheitern der Regierung und ein Ausrufen von Neuwahlen. Dabei sollen die beiden Männer auch auf ein konkretes Datum (18. bis 21. Mai 2019) getippt haben. Der Wetteinsatz: 300 Euro. Der mögliche Gewinn: Ein kleines Vermögen.

"Nur Verantwortliche des Wettanbieters bekamen nach einigen Tagen Bedenken, nahmen die Wette wieder zurück und erstatteten schließlich Anzeige bei der Polizei", so ein Polit-Insider.

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