Fluchender Djokovic kämpft sich ins Paris-Halbfinale

Novak Djokovic
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Ein Kampf-Sieg für Novak Djokovic. Der sichtlich angeschlagene und frustrierte Weltranglisten-Erste rang Pablo Carreno Busta in vier Sätzen nieder. 

Djokovic hatte im Viertelfinale der French Open in 3:10 Stunden den spanischen Weltranglisten-18. mit 4:6, 6:2, 6:3 und 6:4 bezwungen, dabei immer wieder laut auf serbisch geflucht. Ein Auszucker wie in New York ist aber ausgeblieben. 

Gegner im Halbfinale ist Stefanos Tsitsipas. Der Grieche setzte sich gegen den Russen Andrej Rublew klar mit 7:5, 6:2 und 6:3 durch. 

Behandlung in Satz eins

Schon im ersten Durchgang waren die körperlichen Probleme des Weltranglisten-Ersten offensichtlich zu sehen gewesen. Der "Djoker" kämpfte mit einer Nackenverletzung, ließ sich am linken Oberarm behandeln. Das Break zum 2:3 hatte der 33-Jährige nocht wettgemacht, auf 4:4 gestellt, ehe sein spanischer Gegner den ersten Satz mit 6:4 zumachte. 

Dabei ließ sich der 17-fache Grand-Slam-Sieger in jeder Wechselpause behandeln, auch Augentropfen nach Problemen mit der Kontaktlinse kommen. Das schien im zweiten Durchgang Wirkung zu zeigen. Auch wenn der Serbe nicht an sein Spitzentennis herankam, holte er mit zwei Breaks den zweiten Durchgang - 6:2. 

Emotionen auf dem Platz

Den dritten Satz eröffnete der Weltranglisten-Erste mit einem Aufschrei, wehrte zwei Breakbälle ab und schrie sich danach mit serbischen Flüchen den Frust von der Seele. Wohl das, was Djokovic brauchte. Schnell stellte der Serbe auf 3:0, doch Carreno Busta konterte, glich zum 3:3 aus, ehe Djokovic wieder die Zügel anzog, mit 6:3 den dritten Satz gewann. 

Auch im vierten Satz haderte der sichtlich genervte Serbe immer wieder laut hörbar mit dem starken Spiel seines Gegners, nachdem der "Djoker" gleich im ersten Game vier Breakchancen ausgelassen hatte. Doch der 17-fache Grand-Slam-Sieger versuchte um jeden Preis, den fünften Satz zu verhindern, holte sich mit Carreno Bustas Hilfe das Break zum 4:3. Der Spanier hatten den Passierball ins Out gesetzt. Mit etwas Mühe hielt Djokovic seinen Aufschlag, feierte jeden gewonnen Ballwechsel mit einem Brunftschrei. Und machte das Spiel mit 6:4 zu. 

Im Halbfinale am Freitag wartet dann Tsitsipas. Im Head-to-Head führt der Serbe mit 3:2. 

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