Frustrierter Angestellter meldet Chef als Eskort an

H. Joshi trug die Privatnummer seines Chefs als Eskort-Service und Telefonsex-Kontakt ein. (Symbolbild)
H. Joshi trug die Privatnummer seines Chefs als Eskort-Service und Telefonsex-Kontakt ein. (Symbolbild)picturedesk.com/Allover/Karl Thomas
Ein Streit um Geld gipfelte in einer schweinischen Racheaktion – der Angestellte ließ seinen Arbeitgeber mit Sex-Anfragen bombardieren.

In den Büros einer Handesgesellschaft in Bengaluru (Indien) flogen in den vergangenen Wochen die Fetzen. Weil er dringend Geld brauchte, hatte H. Joshi seinen Chef A. Prabhu angefleht, eine Auszahlung seines Vorsorgefonds in die Wege zu leiten. Doch der Geschäftsmann weigerte sich und vertröstete seinen Angestellten immer wieder mit dem Vorwand, dass das Unternehmen wegen der Coronakrise nicht flüssig genug sei. 

Doch Joshi ließ nicht locker. Laut "Times of India" gerieten die Männer in der Folge in immer heftigere Streits. Die Auseinandersetzungen gipfelte darin, dass der zornige Angestellte die private Telefonnummer seines Chefs auf Dating-Webseiten hochlud und als Eskort-Service anmeldete. Zudem soll er im Namen der Ehefrau und Kinder mehrfach Sex-Spielzeuge bestellt haben. 

H. Joshi wurde nun von der Polizei festgenommen. Für die Ermittler war es ein Leichtes gewesen, ihn als Verdächtigen zu identifizieren. Wäre die Vorgeschichte nicht schon genug gewesen, um die Beamten auf seine Spur zu bringen, so fanden sie auch bald eindeutige Beweise: Der Inder hatte auch seine private Mobilfunknummer bei den schweinischen Taten verwendet. 

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