Großpleite von Kebab-Firma – 1 Mio. € Schulden

Ein Kebabspieß-Hersteller hat Schulden in Höhe von einer Million Euro angesammelt.
Ein Kebabspieß-Hersteller hat Schulden in Höhe von einer Million Euro angesammelt.Bild: picturedesk.com
Die Firma Z. aus Wels muss den Döner zuklappen. Bei Finanz und Sozialversicherung hat der Kebabspieß-Hersteller über eine Million Schulden. Dabei lief das Döner-Geschäft lange prächtig.
Beim Bezirksgericht Wels (OÖ) waren allein im Vorjahr 15 Exekutionsverfahren gegen den Kebabspieß-Hersteller Z. anhängig. Jetzt reichte es den Gläubigern endgültig und es wurde ein Konkursantrag mit sofortiger Betriebsschließung eingebracht. Der Grund: Bei der Finanz sollen sich Schulden in Höhe von rund einer Million Euro angesammelt haben, bei der Gebietskrankenkasse saftige 400.000 Euro.

Firmenchef Emrah A. gibt sich gegenüber "Heute" wortkarg: "Ich weiß auch nicht, was genau passiert ist, Sozialversicherung und Finanzamt wollen auf einmal viel Geld." Sein Dolmetscher will nur sagen, dass alles eigentlich ganz anders ist. Tatsache ist, dass laut dem Alpenländischen Kreditorenverband insgesamt 27 Gläubiger von der Großpleite betroffen sind.

Die Fleischspieße aus Huhn und Rind des Unternehmens waren in mehreren Bundesländern an vielen Dönerständen erhältlich. Jahrelang hat die Firma auch Gewinne geschrieben und zuletzt 16 Mitarbeiter beschäftigt. Beruhigend: Engpässe bei der Döner-Versorgung bestehen nicht – mehrere andere Firmen sind schon auf die Kebab-Belieferung scharf.

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(fho)

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