Hoeneß: "Sind nicht so arrogant, wie alle glauben"

Mit seiner Polter-Pressekonferenz sorgte Bayern-Präsident Uli Hoeneß für Schlagzeilen. Nun backen die kriselnden Münchner kleinere Brötchen.
Die Bayern sind mit dem 2:0 in der Champions League gegen AEK Athen aus der Krise geschossen. Überzeugend war der Auftritt in der "Königsklasse" neuerlich nicht. Nur dank Doppelpacker Robert Lewandowski (31., 71.) sind die Bayern mit einem Bein weiter.

Spielerisch überzeugend war der Erfolg über den griechischen Meister dennoch nicht. Das dürfte auch der Grund sein, warum Bayern-Präsident Uli Hoeneß nun unbewohnt kleine Brötchen bäckt. Von der "Mia san Mia"-Mentalität des "FC Hollywood" ist – wenn es nicht gerade gegen Journalisten oder Ex-Spieler Juan Bernat geht – wenig über.

Bayern plötzlich kleinlaut



CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Wir sind nicht so arrogant, wie ihr alle glaubt. Die Meisterschaft würden wir gern alle haben. Aber wenn es mal nicht so ist, wird der FC Bayern auch nicht untergehen", erklärte der 66-Jährige nach dem "Königsliga"-Spiel gegen AEK Athen ungewohnt kleinlaut.

Auch das Duell mit dem griechischen Champion hat die Baustellen der Münchner schonungslos aufgezeigt. "Man hat gemerkt, dass die Mannschaft in der ersten Halbzeit ziemlich verunsichert war. Mit zunehmender Spieldauer ist sie selbstbewusster geworden."

"Außenseiter in Dortmund"



Nun kommt es am Samstag zum deutschen "Clasico" gegen Borussia Dortmund. "Wir fahren nicht als Favorit nach Dortmund, sondern als Außenseiter – zum ersten Mal seit langer Zeit."

Coach Niko Kovac möchte der übermächtige Bayern-Boss mehr Zeit geben. "Wir haben in den vergangenen vier, fünf Wochen nicht gut gespielt. Jedes schlechtere Spiel zieht dich ein bisschen mehr runter. Aber wir haben eine Mannschaft im Umbruch, einen jungen Trainer, der sich reinarbeiten muss. Da muss man Geduld haben."

"PK war dringend notwendig"



Diese Geduld hatten zahlreiche Kritiker bei Hoeneß? Umgang mit den Medien vermisst. Doch der 66-Jährige würde die mittlerweile legendäre Pressekonferenz genauso wieder abhalten. "Die Geschichte im ,Spiegel? hat bewiesen, dass die PK dringend notwendig war. Das eine oder andere Wort, das ich gebraucht habe, würde ich nicht noch einmal sagen. Es hat mir leid getan, Juan Bernat beleidigt zu haben." (Heute Sport)

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