Indien kann sich jetzt auch im Weltall verteidigen

Nach eigenen Angaben hat Indien erfolgreich einen neuen Satelliten losgeschickt. Das Land sei somit zu einer Großmacht im All geworden.
Mit dem Abschuss eines Satelliten in der Erdumlaufbahn hat Indien erfolgreich ein neues Abwehrsystem getestet. Das erklärte der indische Premierminister Narendra Modi heute in einer Live-Ansprache im TV.



Neben Indien gebe es bisher lediglich drei weitere Länder - Russland, die USA und China - die diese Fähigkeit erreicht haben. "Vor einer Weile haben unsere Forscher einen Satelliten auf niedriger Umlaufbahn abgeschossen. Ich gratuliere allen Wissenschaftlern, die das ermöglicht und Indien zu einer sehr viel stärkeren Nation gemacht haben", sagte Modi.

Daher sei es ein besonderer Moment des Stolzes für das Land, so der Premierminister. Indien sei zu einer Großmacht im All avanciert. "Wir können uns jetzt nicht nur mehr am Land, am Wasser und in der Luft verteidigen, sondern auch im Weltraum."

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Indien hat weiters ein ambitioniertes Raumfahrtprogramm. Bereits im Vorjahr kündigte Modi an, dass das Land bis zum 75. Jahrestag der indischen Unabhängigkeit im Jahr 2022 als vierter Staat der Welt einen bemannten Flug ins Weltall starten will.

Schätzungen zufolge belaufen sich die Ausgaben Indiens für seine Raumfahrtprojekte auf rund 40 Millarden Dollar - das Budget gleicht somit jenem der USA.



In wenigen Wochen steht dem Land eine Parlamentswahl bevor. Vom 11. bis 19. Mai wird in sieben Phasen gewählt, die Auszählung erfolgt am 23. Mai. In Indien gibt es rund 900 Millionen Wahlberechtigte, die Einwohnerzahl kommt auf etwa 1,3 Milliarden.

Als Favorit gilt Modis hindunationalistische Partei BJP. Bei einem Wahlsieg würde er eine zweite fünfjährige Amtszeit als Regierungschef bekommen.

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(rfr)

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