Kindergarten: Mutter muss 720 Euro mehr zahlen

Bild: privat

Der Ärger über die Gebühren-Erhöhung bei der Nachmittagsbetreuung in Kindergärten ist groß: Heute zeigt einen Fall einer Vollzeit beschäftigten Mutter aus NÖ - auf sie kommt eine Kostenlawine zu.

Der Ärger über die Gebühren-Erhöhung bei der Nachmittagsbetreuung in Kindergärten ist groß: „Heute“ zeigt einen Fall einer Vollzeit beschäftigten Mutter aus NÖ – auf sie kommt eine Kostenlawine zu.
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Schlimm erwischt es etwa Angestellte Claudia Wainke (34) aus Maria Enzersdorf (Mödling). Sie zahlt ab Jänner für ihre Söhne David (5) und Jakob (2) künftig 720  mehr im Jahr. „Würden meine Kinder nur einen Kilometer weiter in Brunn in den Kindergarten gehen, wären die Gebühren gleich um 240  weniger“, seufzt die Mama. 

Im Kindergarten selbst wurde die Kostensteigerung erst im Dezember sichtbar aufgehängt. Da war es für Wainke wegen der Feiertage schon zu spät, eine Ummeldung durchzuführen. Die nächste Chance ist erst im März 2017, vorausgesetzt das Kind findet dann auch einen Platz. 

AKNÖ-Präsident Markus Wieser spricht von Abzocke, wenn für die gleiche Leistung mehr Geld verlangt wird: „Betreuungsplätze gehören ausgebaut und müssen leistbar sein.“

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