Schreiben an Mitarbeiter

Mateschitz gewinnt – Red Bull bleibt in Österreich

Interne Streitigkeiten, Machtkämpfe mit den thailändischen Mehrheitseigentümern: In einem Brief haben alle Akteure Einigkeit demonstriert.

Team Wirtschaft
Mateschitz gewinnt – Red Bull bleibt in Österreich
Mark Mateschitz mit Freundin Victoria Swarovski
Hasan Bratic / dpa Picture Alliance / picturedesk.com

Machtkämpfe im Racing-Team, Machtkämpfe an der Konzernspitze – in den vergangenen Monaten kochte die Gerüchteküche über. Grundtenor: Die thailändische Familie Yoovidhya, mit ihrem 51-Prozent-Anteil Mehrheitseigentümer von Red Bull, will nach dem Tod von Didi Mateschitz die Macht im Konzern übernehmen.

Angeheizt wurden die Spekulationen zuletzt vor allem durch die Anwesenheit hochrangiger Vertreter der Thais in der Zentrale in Fuschl bei Salzburg, bei der alle Abteilungen unter die Lupe genommen wurden. Damals wurde spekuliert: Der Standort Fuschl wackelt, die Yoovidhyas könnten sogar den totalen Abzug aus Österreich vorbereiten.

Am Mittwoch räumten nun laut "Krone"-Bericht die Eigentümer in einem Schreiben an die weltweit gut 17.000 Red-Bull-Mitarbeiter mit den Gerüchten auf. Die wichtigste Botschaft – Mark Mateschitz (32) scheint sich durchgesetzt zu haben, alle Beteiligten (also auch die Familie Yoovidhya) bekennen sich zum Standort Fuschl.

Hauptquartier bleibt in Österreich

Demnach werden die weltweiten Aktivitäten des Energydrink-Giganten weiterhin vom österreichischen Headquarter aus "gelenkt und koordiniert". Gleichzeitig verweisen die Unterzeichner – Mark Mateschitz sowie die Brüder Saravoot und Chalerm Yoovidhya – auf die Erfolge von Red Bull seit dem Tod von Mitbegründer Didi Mateschitz im Oktober 2022.

"Stolz" auf die Leistungen

"Wir können stolz darauf sein, wie wir die Herausforderungen dieser Zeit gemeinsam gemeistert haben", schreiben die Eigentümer laut "Krone". "Es gab in den eineinhalb Jahren Erfolge, die so groß waren, dass sie auch jeder außerhalb des Unternehmens sehen konnte. Und es gab viele kleine Erfolge hinter den Kulissen. Wir haben auch diese Erfolge gesehen."

Dank an die 12.000 Mitarbeiter

Ebenfalls Thema in dem Schreiben ist die Geschäftsentwicklung: "2023 war mit mehr als zwölf Milliarden verkauften Dosen erneut das erfolgreichste Jahr in der Geschichte von Red Bull." 2024 sehe bereits jetzt nach einem Rekordjahr aus. Zu verdanken sei das "dem Engagement, der Kompetenz und dem Teamwork der Menschen, die für Red Bull arbeiten". Dafür wolle man mit dieser Botschaft "Danke" sagen.

1/58
Gehe zur Galerie
    <strong>21.07.2024: "Hat keiner gecheckt": Fendrich verrät große Schummelei.</strong> In der ORF-Tanzshow wurde Lucas Fendrich zum Publikumsliebling. <a data-li-document-ref="120048847" href="https://www.heute.at/s/hat-keiner-gecheckt-fendrich-verraet-grosse-schummelei-120048847">Doch im Talk mit Barbara Stöckl lüftet er nun ein Geheimnis &gt;&gt;&gt;</a>
    21.07.2024: "Hat keiner gecheckt": Fendrich verrät große Schummelei. In der ORF-Tanzshow wurde Lucas Fendrich zum Publikumsliebling. Doch im Talk mit Barbara Stöckl lüftet er nun ein Geheimnis >>>
    ORF, Picturedesk

    Auf den Punkt gebracht

    • In einem Brief haben sich alle Beteiligten, einschließlich der Familie Yoovidhya, zum Standort Fuschl bekannt, und Mark Mateschitz scheint sich durchgesetzt zu haben
    • Die weltweiten Aktivitäten des Energydrink-Giganten werden weiterhin vom österreichischen Headquarter aus "gelenkt und koordiniert", und die Eigentümer betonen die Erfolge von Red Bull seit dem Tod von Mitbegründer Didi Mateschitz im Oktober 2022
    • Sie bedanken sich bei den Mitarbeitern für ihr Engagement und Teamwork, das zu einem erneut erfolgreichen Jahr 2023 mit mehr als zwölf Milliarden verkauften Dosen geführt hat
    • 2024 sieht bereits jetzt nach einem Rekordjahr aus
    Akt.
    An der Unterhaltung teilnehmen