1 /9 Die spanische Exklave Ceuta erlebt einen massiven Zustrom von Migranten. Nach Angaben des Innenministeriums erreichten innerhalb von 24 Stunden rund 60.000 Menschen das an Marokko grenzende EU-Gebiet.
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2 /9 Der Ausnahmezustand wurde ausgerufen.
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3 /9 Es handelt sich um die größte Zahl der nach Ceuta gekommenen Migranten seit 2021. Damals stürmten mehr als 10.000 Menschen die Grenze zu der Exklave.
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4 /9 Als Reaktion auf den Massenandrang schickte die Regierung in Madrid Armee-Einheiten zur Unterstützung der Polizei an die Grenze.
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5 /9 Drei militärische Züge, eine Tauchereinheit und ein Marineschiff, werden am Freitag nach Ceuta entsandt.
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6 /9 Die Anzahl der Beamten in Spezialeinheiten der Polizei wird ebenfalls auf 200 erhöht.
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7 /9 Nach Angaben aus Polizeikreisen kamen die meisten Menschen schwimmend nach Ceuta. Mindestens 34 Migranten starben laut Behörden beim Versuch, die spanische Exklave zu erreichen.
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8 /9 Die Polizei sei fast ausschließlich an der Grenze im Einsatz. Anwohner berichteten von einem Gefühl völliger Schutzlosigkeit und warfen der Zentralregierung in Madrid vor, sie im Stich zu lassen.
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9 /9 An der Grenze zu Marokko kam es Berichten zufolge bereits zu Ausschreitungen. Die Polizei setzte Tränengas ein, zudem brannten mehrere Fahrzeuge.