Misshandeltes Baby: Video zeigt Ausraster der Mutter

Anmerkung der Redaktion: Die Stimmen wurden verfremdet
Anmerkung der Redaktion: Die Stimmen wurden verfremdet
Während der Säugling weiter um sein Leben ringt, berichten immer mehr Menschen aus dem Umfeld des Striptease-Paares, dass eigentlich die Mutter des Babys der aggressive Part in der Beziehung war - siehe das Video oben.
Seit Donnerstagabend kämpft der kleine Justin (Name geändert)im Wiener Donauspital gegen den Tod. Der erst drei Monate alte Bub war – wie berichtet – mit massiven Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Seine Mutter hatte den Notruf alarmiert, als das Kind kaum noch trank, fast nur noch schlief oder schrie. Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) teilte am Montag auf "Heute"-Anfrage mit: "Der Zustand des Buben ist leider unverändert, es besteht weiterhin Lebensgefahr."

Papa in Haft, Mutter auf freiem Fuß



Über den Vater des Kindes wurde am Sonntag am Wiener Landesgericht die Untersuchungshaft verhängt. Er wird von der Kripo des Mordversuchs an seinem eigenen Sohn verdächtigt und sitzt vorerst bis 23. Dezember in der Justizanstalt Wien-Josefstadt. Die Mutter des Kindes wird ebenso als Beschuldigte geführt, wurde im Gegensatz zu ihrem früheren Partner aber auf freiem Fuß angezeigt. Bei ihr liege "kein dringender Tatverdacht vor", konkretisierte eine Sprecherin der Anklagebehörde.

"Sie ist ein kleiner Psycho, ständig ausgezuckt und überhaupt total creepy."


Genau sie soll es aber sein, die sich laut mehreren Menschen aus dem Umfeld des Paares, das sich beim Strippen kennengelernt hat, stets aggressiv verhalten haben soll. Ein "Heute" zugespieltes Video (siehe Clip oben) entblößt die Gogo-Tänzerin nun zumindest als höchst emotionale und streitsüchtige Person. Susi G. (25), die im Tanzgewerbe mit Romana L. (alle Namen geändert) zusammengearbeitet hat, erzählte im Telefonat mit "Heute": "Sie ist ein kleiner Psycho, ständig ausgezuckt und überhaupt total creepy."

Bekannte packt aus: "Sie ist aggressiv und besessen"



"Ich habe sie einmal in einer Disco erlebt, da hat sie sich wegen eines Ex-Freundes derart hineingesteigert, dass ich es wirklich mit der Angst zu tun bekommen habe. Sie ist aggressiv, besessen und ein Mensch, der seine Emotionen einfach nicht unter Kontrolle hat. Sie hat damals bei der Schilderung über ihren Verflossenen richtig starre Augen bekommen und nicht mehr aufgehört zu herumzuschreien."

Ein ähnliches Bild zeichnet auch der "Heute" nun zugespielte Clip. Dieser zeigt die 30-Jährige in einem heftigen Streit mit Max B. (35, Name geändert) – es geht um Geld oder Lappalien wie Einkäufe, Hunderunden und entfallene Body-Workouts.

Während die Mama des kleinen Justin minutenlang durchbrüllt, reagiert der nun unter Mordverdacht inhaftierte Papa stoisch. Er versucht sachlich mit seiner Partnerin zu diskutieren – was gröblich misslingt. "Willst du wie die Prinzessin auf der Erbse behandelt werden?", fragt er sie irgendwann. Das ist allerdings auch schon die größte Eskalationsstufe – von seiner Seite.

"Er war immer ein ruhiger Typ, vielleicht ein Klugscheißer, aber niemals gewalttätig."


Noch vor der Geburt des kleinen Justin vor drei Monaten soll sich das Striptease-Paar getrennt haben. Wochenlang durfte der 35-Jährige seinen Sohn gar nicht sehen, dann bestand er auf einen Vaterschaftstest, der ihn als Erzeuger des Säuglings identifizierte. Auch danach soll er nur einmal alleine auf seinen Buben aufgepasst haben, als die Mutter tanzen ging. Dass er ihm jemals Gewalt angetan hat, bestreitet er vehement. Susi G., die auch mit ihm zusammengearbeitet hat, sagt: "Ich glaube ihm. Er war immer ein ruhiger Typ, vielleicht ein Klugscheißer, aber niemals gewalttätig. Sie hingegen ist immer ausgezuckt – bei ihm haben wir Derartiges nicht erlebt."

Hasch-Zigaretten und Tik-Tok



Max B. soll sich mit dem Strippen auch nur hie und da etwas dazuverdient haben. In den letzten Monaten arbeitete er als Bauarbeiter und ging mit seinem Pitbull gerne zur Hundewiese. Er sei "ein gutmütiger Tr....", meint die Bekannte im Interview. Oft habe sie ihm geraten: "Beende das einfach." Max B. und Romana G. sollen – nachdem sie sich beim Tanzen kennengelernt hatten – relativ schnell eine Beziehung eingegangen sein: "Sie hatten größte Zukunftspläne", erinnert sich Susi B.

"Mir war immer schleierhaft, wann sie sich als Alleinerzieherin um ihr Kind gekümmert hat …"


Als "Heute"ihr das zugespielte Video mit den Ausrastern der Blondine vorspielt, sagt sie: "Das ist natürlich erschütternd, aber noch gar nichts. Die gute Dame hat sich schon weit Ärgeres geleistet." Laut der Zeugin habe sie regelmäßig Haschisch geraucht (eine Gras-Sequenz ist auch am Video ersichtlich) und sehr häufig Videos auf Tik-Tok gepostet. "Wann sie sich als Alleinerzieherin um ihr Kind gekümmert hat, war mir immer schleierhaft", schüttelt Susi B. den Kopf.

Wer dem Säugling die massiven Schädelverletzungen zugefügt hat, ist Gegenstand akribischer Ermittlungen. Weitere Einvernahmen der Beschuldigten und im Umfeld des Paares sollen laut "Heute"-Infos geplant sein. Für die Eltern des Kindes gilt die Unschuldsvermutung.

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