Mutmaßlicher Dealer muss in die "Schluckerzelle"

Die Justizanstalt Wien-Josefstadt.
Die Justizanstalt Wien-Josefstadt.Bild: Helmut Graf
Die Wiener Polizei konnte am Freitag einen mutmaßlichen Dealer in Wien-Margareten festnehmen. Er kam in eine so genannte "Schluckerzelle".
Polizeibeamte der Inspektion Hufelandgasse konnten bei der Straßenbahnhaltestelle Eichenstraße in Wien-Margareten am Freitag kurz vor 10 Uhr einen 39-jährigen Tatverdächtigen aus Nigeria beobachten, wie er Suchtmittel an einen 34-jährigen Konsumenten aus Serbien verkaufte.

Bei der darauffolgenden Festnahme konnten die Beamten beim mutmaßlichen Dealer noch mehrere für den Straßenverkauf verpackte Portionskugeln – vermutlich Kokain – wahrnehmen, welches dieser jedoch, bevor es die Beamten verhindern konnten, verschluckte. Beim mutmaßlichen Suchtgifthändler wurden 170 Euro Bargeld in szenetypischer Stückelung sichergestellt.

Die "Schluckerzelle"

Eine Behandlung im Spital lehnte der Mann ab. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er in eine "Schluckerzelle" der Justizanstalt Josefstadt gebracht. Der mutmaßliche Konsument wurde nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Wenn vermutet wird, dass eine Person Suchtgift geschluckt hat, wird die Person in eine spezielle Zelle, die "Schluckerzelle", gebracht. Dort werden Kontrollen der Darmausscheidungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Person kein Suchtgift mehr im Körper hat. (rfi)



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