Nach Chat-Affäre

"Philipp bewegt" – Der Turner der Nation kommt zurück

Mit einem neuen Namen will der bekannte Vorturner Philipp Jelinek jetzt durchstarten. Jeden Montag um 9.05 Uhr will er Österreich bewegen.

Lukas Leitner
"Philipp bewegt" – Der Turner der Nation kommt zurück
"Philipp bewegt": krone.tv bringen den Vorturner der Nation, Philipp Jelinek, zurück auf den Bildschirm.
Kronen Zeitung

Am Montag um 9.05 Uhr soll es wieder so weit sein. Der Vorturner der Nation Philipp Jelinek will Österreich wieder fit machen und das jede Woche auf krone.tv. In einem Interview spricht er dort auch über seine Vorfreude, endlich wieder durchstarten zu können. Diesmal heißt die Sendung allerdings "Philipp bewegt".

Erst vor Kurzem musste Jelinek seine Karriere als Vorturner der Nation beim ORF beenden. Grund dafür war eine Chat-Affäre mit dem ehemaligen FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache. Danach gab es Gerüchte, dass er bei ServusTV seine Sendung fortsetzen sollte. Diese bewahrheiteten sich aber nicht – "Heute" berichtete ausführlich.

"Neues Niveau"

Dabei will Jelinek jetzt dort ansetzen, wo er aufgehört habe. Denn er möchte auch in Zukunft Turnübungen für alle, sprich für Jung und Alt machen. Dabei will er "diese Fitness-Bewegung, die ich vor einigen Jahren starten durfte, mit der 'Krone' auf ein neues Niveau heben". Seine Sendung soll sich dabei an Menschen zwischen drei und 99 Jahren richten.

Er gibt selbst zu, dass er dieses Programm eigentlich für die Menschen in der zweiten Lebenshälfte gestartet hatte, aber das hatte sich ganz anders entwickelt. Er erzählt eine kurze Geschichte aus seinem Leben: "Lustigerweise gab es dann auch auf der Straße Begegnungen, wo ich um Autogramme oder Videos gebeten wurde. Ich habe dann gefragt, ob es für die Oma ist, und sie haben es dann aber für sich selbst haben wollen" Bedeutet also er begeisterte alle Generationen gleichermaßen.

100 Prozent Philipp

Auf die Frage, ob es ihn schmerzen würde, zu sehen, dass andere seine ehemalige Sendung jetzt moderieren würden, gibt er ein klares "Nein" als Antwort. Im Gegenteil, er würde sich viel mehr darüber freuen und stolz darauf zu sein, dass das, was er über vier Jahre aufgebaut hatte, noch immer funktionieren würde. Das sei auch gut so, denn "es geht um die Bewegung der Menschen". Gegenüber seinen Kritikern will er dabei nichts sagen. Er betont aber, dass man schon etwas bewegt haben muss, um von Menschen kritisiert zu werden. Es soll jedenfalls weiter 100 Prozent Philipp geben.

Jeden Montag für 20 Minuten

Die Sendung startet also immer montags um 9.05 und soll 20 Minuten dauern. Die soll es dann nicht nur live, sondern auch "on demand" geben. "Diese rund 20 Minuten Bewegung, die gehen immer und das ist die Basis, die wir brauchen", betont Jelinek dabei. Für ihn spielt die Prävention dabei eine wichtige Rolle, denn laut den Medizinern sind die Menschen "immer weniger fit". Deshalb will er dazu beitragen, dass "die Menschen möglichst lange gesund, fit und selbstständig mobil bleiben. Und, dass sich die Kinder in den Schulen viel mehr bewegen – das ist meine Vision", sagte Jelinek abschließend.

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    ORF, Picturedesk

    Auf den Punkt gebracht

    • Der Vorturner der Nation Philipp Jelinek startet eine neue Fitness-Sendung namens "Philipp bewegt" auf "krone.tv", die sich an Menschen jeden Alters richtet
    • Er möchte die Fitness-Bewegung auf ein neues Niveau heben und betont die Bedeutung von Prävention, um die Menschen fit und mobil zu halten
    • Die Sendung startet immer montags um 9:05 Uhr und dauert 20 Minuten, sowohl live als auch "on demand"
    • Jelinek freut sich darauf, weiterhin Menschen zu motivieren und zu bewegen
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