Streit um Frau: Afghane stach Landsmann nieder

Der Erstangeklagte (re.) und der Zweitangeklagte (li.) mit ihren Anwälten
Der Erstangeklagte (re.) und der Zweitangeklagte (li.) mit ihren AnwältenBild: salpa
Nach einem Streit im Fitnesscenter stahl ein Afghane (18) bei einem Döner-Stand ein Messer, rammte es seinem Rivalen (15) in den Leib. Ein Iraner (19) soll das Opfer dabei gehalten haben.
Ein banaler Streit um eine Frau (Anm: sie war zuerst mit dem 15-Jährigen, dann mit dem 18-Jährigen liiert) in einer Muckibude in Traiskrichen hatte im September in Baden blutig geendet: Die Auseinandersetzung verlagerte sich auf die Straße, der 18-Jährige fladerte im Vorbeigehen ein Messer aus einem Imbissstand, stach damit dann laut Anklage am Badner Bahnhof vier Mal zu, der Iraner, ein Ex-Soldat, soll den 15-Jährige fixiert haben („Heute" berichtete). Im Zuge der Fahndung wurde das Duo in der Badener Bahn verhaftet.

Vor Gericht in Wr. Neustadt verwies der Afghane via Dolmetscher auf seine Unbescholtenheit. Der Analphabet ohne Schulausbildung mit negativem Asylbescheid beteuerte, dass alles unabsichtlich passiert sei. Der 19-Jährige bekannte sich nicht schuldig.

Morgen sind Ermittler als Zeugen vor Gericht, für Mittwoch wird auch ein Urteil erwartet. (Lie)



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