Technisch gut gerüstet für die Zeit zuhause

Ein fest installierter Computer bietet viele Vorteile, braucht aber auch Platz. Zur Ausstattung gehören dann Computer, Bildschirm, Tastatur und Maus. Ein Laptop ist die weniger platzaufwändige Option, die gut geeignet ist fürs Jugendzimmer. Tablets müssen zumindest eine Tastatur haben, um ihren Zweck zu erfüllen.
Ein fest installierter Computer bietet viele Vorteile, braucht aber auch Platz. Zur Ausstattung gehören dann Computer, Bildschirm, Tastatur und Maus. Ein Laptop ist die weniger platzaufwändige Option, die gut geeignet ist fürs Jugendzimmer. Tablets müssen zumindest eine Tastatur haben, um ihren Zweck zu erfüllen.Copyright: pixabay.com © Pexels (CC0 Public Domain)
Viele Privathaushalte rüsten technisch auf, um sich den Herausforderungen, die das Home Office und Home Office mit sich bringen, besser einzustellen.

Dass die Menschen dazu aufgefordert werden, mehr zuhause zu bleiben, und die neuesten Corona-Kontaktbeschränkungen diese Forderung erneut deutlich unterstreichen, veranlasst die Österreicher zu ganz unterschiedlichen Handlungen. Während die einen noch schnell die letzten Weihnachtsgeschenke shoppen – in der Hoffnung, dass sie diese in wenigen Wochen auch persönlich überreichen dürfen – rüsten andere auf für die Zeit zuhause.

Während von den Lockdown-Maßnahmen im Frühjahr noch viele Sportgeräte vorhanden sind, die das Couch-Potato-Leben eindämmen sollen, könnte nun – zum zweiten Lockdown – der Fokus ein anderer sein, nämlich technischer Natur. 

Diese Hardware eignet sich für den Einsatz zuhause

Die Grundsatzentscheidung, vor der nun einige Familien stehen, ist diese: Home-Office wird empfohlen, deswegen brauchen Mama oder Papa vielleicht den heimischen Rechner (wenn es keinen Laptop von der Firma gibt). Um jedoch sicherzustellen, dass beide Elternteile von zuhause aus arbeiten und die Kinder im schlimmsten Fall auch remote lernen können, muss nun zunächst die Frage beantwortet werden: Reichen die Gerätschaften aus, damit alle gleichzeitig ihre Aufgaben erfüllen können? Wenn nicht, steht die Entscheidung an, ob ein weiterer Computer, ein Laptop, ein Tablet oder ein Convertible angeschafft wird.

Diese Faktoren sind dabei zu berücksichtigen:

– Ein fest installierter Rechner ist sicherlich die bequemste Art, um zuhause zu arbeiten und zu lernen. Wer diesen Luxus zuhause umsetzen möchte, braucht jedoch vor allem Platz. Neben dem Computer braucht es dann einen Monitor (oder zwei – je nach Aufgabenbereich) sowie Maus und Tastatur. Dieses Equipment braucht dann Platz auf einem Schreibtisch; idealerweise steht davor ein Bürostuhl, der Rückenschmerzen vorbeugt.

– Um das Kinder- oder Jugendzimmer nicht mit Technik zu „überlasten“, entscheiden sich viele Eltern für die Anschaffung eines Laptops. Das ist die günstigere Variante in der Kategorie der platzsparenden Geräte, denn der Laptop ist ein All-in-one-Gerät, das bereits sehr lange am Markt ist. Für Jugendliche und wenn das Budget vorhanden ist, kann ein Convertible die bessere Wahl sein. Dieses kombiniert die Funktionen eines Tablets mit einer Tastatur, lässt sich aber auch einzeln als Tablet nutzen.

Die individuelle Software ist arbeitsabhängig, dennoch gibt es grundsätzliche Tipps

Die Wahl der passenden Software kann nur abhängig vom Arbeitsauftrag gewählt werden. Sicherlich braucht die Steuerfachangestellte im Home-Office eine andere Programm-Ausstattung als die Studentin der Kunstschule Wien. Dennoch gibt es grundsätzliche Anforderungen an die Software zuhause:

Die Microsoft Office Variante 2019 hält viele neue Features parat, die vor allem das Arbeiten im Team von verschiedenen Standorten aus gut umsetzbar macht.
Die Microsoft Office Variante 2019 hält viele neue Features parat, die vor allem das Arbeiten im Team von verschiedenen Standorten aus gut umsetzbar macht.Copyright: pixabay.com © PhotoMIX-Company (CC0 Public Domain)

– Experten empfehlen, das Betriebssystem upzudaten. Die neue Office-Version, Microsoft Office 2019, ist besonders gut vorbereitet auf die Remote-Arbeit, die dennoch im Team erfolgen soll. Via OneDrive können Dokumente und Daten in der Cloud abgelegt und weiterbearbeitet werden. Das kann sowohl für Schüler und Studenten als auch für Mitarbeiter im Home-Office eine tragfähige Lösung für die Zeit zuhause darstellen. Auch inhaltlich hat die 2019-Version einen Sprung gemacht, der neue Features in PowerPoint, Excel und Word bereithält.

Die Installation eines VPN-Clients wird empfohlen. Dieser virtuelle "Tunnel" ermöglicht den sicheren Datenaustausch sowie das sichere Surfen – und das sogar in öffentlichen Netzwerken.
Die Installation eines VPN-Clients wird empfohlen. Dieser virtuelle "Tunnel" ermöglicht den sicheren Datenaustausch sowie das sichere Surfen – und das sogar in öffentlichen Netzwerken.Copyright: pixabay.com © Danny144 (CC0 Public Domain)

– Da die Arbeit am heimischen Computer auch bedeutet, dass viel online passiert, ist es wichtig, entsprechende Sicherheitsmaßnahmen einzuleiten, um eigene Daten und die eigene Identität zu schützen. Von vielen Unternehmen wird deswegen auf eine VPN-Verbindung gesetzt. Dieses Virtuelle Private Netzwerk eröffnet quasi einen Tunnel, in dem sich die User sicher bewegen können. Bereits vor der Ausbreitung der Corona-Pandemie war eine VPN-Verbindung ein adäquates Mittel, um Firmendaten im Home-Office zu sichern und ungestört und unabhängig von Land und Region im Internet zu surfen.

So klappt die Nutzung von Hardware und Software zuhause

Sicherlich wirkt es sehr entspannt, im Sofa-Outfit eben dort im Home-Office zu sitzen. Allerdings ist das für den Rücken Gift und auch Konzentration und Motivation sind dort besser, wo mehr Arbeitsatmosphäre herrscht.
Sicherlich wirkt es sehr entspannt, im Sofa-Outfit eben dort im Home-Office zu sitzen. Allerdings ist das für den Rücken Gift und auch Konzentration und Motivation sind dort besser, wo mehr Arbeitsatmosphäre herrscht.Copyright: pixabay.com © Bellahu123 (CC0 Public Domain)

Bezüglich der Hardware gilt: Auch wenn sich Kinder, Jugendliche und Eltern für einen mobilen Arbeitsplatz mit Laptop oder Tablet/Convertible entscheiden, muss der Arbeitsbereich durchdacht gewählt werden. So gehört zum Home-Office bzw. zum Home-Schooling zumindest ein ordentlicher Tisch mit Stuhl. Bett, Couch oder gar der Boden sind keine gesundheitsfördernden Arbeitsumgebungen. Feste Arbeits- und Lernzeiten einzurichten, ist hilfreich, denn dann herrscht in der Regel Ruhe, wenn die Eltern nicht gerade im Vertrieb oder im CallCenter arbeiten.

Bezüglich der Nutzung der Gerätschaften ist dieser Tipp hilfreich: Ist es aus Platz- oder Budgetgründen nicht möglich, für alle Familienmitglieder das erforderliche Hardware-Equipment anzuschaffen, ist es in jedem Fall sinnvoll, ein Rechte- und Rollen-Konstrukt beim Computer einzuführen. Das sorgt dafür, dass jeder User sich bei Bedarf mit seinem Namen anmeldet und dann auch seine persönliche Nutzeroberfläche sieht. So sind Daten und Programme im Schnellzugriff verfügbar, was Zeit spart. Zudem erliegen Kinder und Jugendliche nicht der Verführung zu spitzeln, was denn die Eltern am Computer zu arbeiten haben.

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