Toter Bussard: Schüsse und Füße abgetrennt

Wieder ein getöteter Greifvogel im Bezirk Gänserndorf: Vier Mal wurde ein Mäusebussard mit Schrot getroffen, beide Fänge wurden dem Tier abgetrennt.
Nach dem Gift-Krimi in Zistersdorf mit Dutzenden toten Tieren („Heute" berichtete) der nächste grausame Fall von Tierquälerei im Marchfeld: Am Wochenende entdeckte eine Mitarbeiterin der Eulen- und Greifvogelstation in Haringsee einen toten Mäusebussard.

Das Tier lag neben der Straße bei Fuchsenbigl (Gänserndorf). Bei der tierärztlichen Untersuchung kam beim Röntgenbild das Ausmaß des Leids zum Vorschein. Der Bussard war mit vier Schrotkugeln beschossen worden.

Beide Fänge (so nennt man die Füße bei Greifvögel) waren abgetrennt, womöglich durch eine verbotene Schlagfalle. „Wir werden den Fall zur Anzeige bringen", so Sigrid Frey von der Greifvogelsation Haringsee zu „Heute". Möglich, dass das tote Tier absichtlich neben der Straße positioniert worden war, um es wie einen Unfall wirken zu lassen. (E. Wessely)

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