Weihnachts-Shopping fällt aus, Blümel sagt Hilfe zu

Neuer Lockdown fix - zumindest in Salzburg und OÖ: Jetzt kommen wieder Kurzarbeit und Staatshilfen.
Neuer Lockdown fix - zumindest in Salzburg und OÖ: Jetzt kommen wieder Kurzarbeit und Staatshilfen.apa/picturedesk ("Heute"-Montage)
Ende November bis Weihnachten ist die umsatzstärkste Zeit des ganzen Jahres. Doch in Salzburg und Oberösterreich bleiben die Läden geschlossen.

Genau zum Start des Weihnachtsgeschäfts und wenige Tage vor dem "Black Friday" gehen Salzburg und Oberösterreich, also ein gutes Viertel Österreichs, in den harten Lockdown. Geschäfte und viele Betriebe müssen nun mehrere Wochen geschlossen bleiben. Weitere Details verkündete Landeshauptmann Wilfried Haslauer im Rahmen einer Pressekonferenz.

Grundsätzlich wird sich der Lockdown an der "Osterruhe" des Frühlings orientieren. Das Haus darf man also nur noch verlassen, um Lebensmittel einzukaufen, zum Arzt oder zur Apotheke zu gehen, insbesondere, um sich impfen zu lassen. Nicht jeder kann aber zum Arbeitsplatz.

Gespräche mit Blümel

"Die Restaurants haben zu, die Hotels haben zu", kündigt Haslauer an, die Produktionsbetriebe müssen hingegen ganz klar offen bleiben. In die Schule dürfen nur jene Kinder, die unbedingt betreut werden müssen. Wird es diesmal auch wieder finanzielle Entschädigungen geben?

"Ja, da sind wir im Gespräch mit dem Finanzminister,. Er hat schon angekündigt, die entsprechenden Maßnahmen jetzt wieder zu adaptieren." Insbesondere im Weihnachtsgeschäft sei der Einzelhandel sehr stark von dieser Maßnahme betroffen. "Es ist nicht einzusehen, dass diese dann auf ihren Verlusten sitzenbleiben." Details werden nun geregelt.

Gipfel beim Kanzler

Am Nachmittag soll es auch bereits zu Gesprächen im Kanzleramt mit den Sozialpartnern gekommen sein. In einer "ZiB Spezial" wurde im "ORF" etwa bereits bestätigt, dass WKO-Präsident Harald Mahrer die Verlängerung der Wirtschaftshilfen zugesichert habe.

Bereits zuvor forderte der Handelsverband eine rasche und faire Entschädigung aller betroffenen Unternehmen. "Die Gesundheit der Bevölkerung steht für uns an erster Stelle, aber für unsere Oberösterreichischen und Salzburger Händler ist der vierte harte Lockdown das absolute Worst Case Szenario. Der Dezember ist der mit Abstand umsatzstärkste, wichtigste Monat des Geschäftsjahres", hält Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will fest.

"Daher fordern wir zielgerichtete Wirtschaftshilfen, die unbürokratisch beantragt und zeitnah ausbezahlt werden. Am wichtigsten ist ein Ausfallsbonus NEU für ALLE betroffenen Unternehmen, der die Umsätze aus dem Vorkrisenjahr 2019 als Berechnungsbasis heranzieht."

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