Weißer Hai von "etwas viel Größerem" attackiert

Forscher rätseln: Was verbiss einen vier Meter langen Weißen Hai, den König der Meere? Die Organisation Ocearch versetzt mit einem Bild des Opfers in Staunen.
Ein von der Organisation Ocearch veröffentlichtes Foto eines großen Weißen Hais mit Bisswunde am Kopf sorgt für mächtig Gesprächsstoff unter Wissenschaftlern. Der über 500 Kilo schwere und rund vier Meter lange Hai, der überlebt hat, zeigte bei einer Untersuchung an Bord eines Schiffs im nordöstlichen Atlantik schwere Bisswunden an seinem Kopf.

"Es war klar, dass etwas gerade seinen ganzen Kopf gepackt hatte", sagte Chris Fischer, Gründungsvorsitzender von Ocearch, gegenüber lokalen Medien. Zwar lautet die erste Vermutung, dass der Hai von Orcas attackiert wurde, das haben die Forscher aber bereits ausgeschlossen. Die Bisspuren würden einfach nicht zu dieser Version passen.

Einem Rekord-Hai auf der Spur

Sie haben eine andere Vermutung: "Es war ein sehr großes Tier, das zubiss, etwas, das deutlich größer als vier Meter war. Alles, was ein Tier so am Kopf packen kann, ist ziemlich beeindruckend", heißt es von den Ocearch-Forschern. Anhand der Abdrücke lässt sich sagen, dass der Angreifer mindestens einen Meter länger als der gebissene Hai war, vermutlich war er aber noch viel größer.

Die Forscher sind also einem Rekordtier auf der Spur. Denn der bisher größte Weiße Hai in den Gewässern hatte eine Länge von rund 4,7 Metern. Der Angreifer könnte bereits auch schon identifiziert sein: In denselben Gewässern registrierten die Forscher vor wenigen Tagen einen mindestens 5,2 Meter langen Weißen Hai. Er entkam allerdings, bevor er mit einem Tracker ausgestattet werden konnte.

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