Wertvolle Ressource mit endlos vielen Möglichkeiten

Wasser spielt im Garten eine außerordentlich wichtige Rolle – doch was ist in Bezug auf den Umgang mit der Ressource zu beachten und welche Schwierigkeiten könnten sich in Zukunft ergeben? 
Wasser spielt im Garten eine außerordentlich wichtige Rolle – doch was ist in Bezug auf den Umgang mit der Ressource zu beachten und welche Schwierigkeiten könnten sich in Zukunft ergeben? Bildquelle: olezzo/Adobe Stock
Bis aus dem eigenen Garten ein Kleinod wird, braucht es Zeit, Geduld und Energie. Mit dem grünen Daumen & genug Wasser wächst alles fast von allein.

Gerade an sonnigen Tagen im Sommer ist der Garten Rückzugsort und eine Oase der Entspannung. Doch ohne eine der wichtigen Ressourcen - Wasser - wird der Boden im Sommer schnell knochentrocken. Das Ergebnis: Pflanzen verdorren und das satte Grün verwandelt sich in alle Facetten verschiedener Brauntöne. Warum ist Wasser so wichtig? Und was lässt sich damit alles anstellen?

Wasser im Garten: Die wichtigste Ressource überhaupt

Wasser ist die Grundlage für alles Leben – und damit auch im Garten eine der wichtigsten Ressourcen. Ohne Wasser wäre ein Garten, egal in welcher Form, einfach nicht denkbar. Viele Gartenbesitzer gehen mit der Ressource Wasser gedankenlos um. Statt sich der Knappheit bewusst zu sein, wird Wasser in vielen Situationen einfach verschwendet.

Wie äußert sich Wasserverschwendung? Statt in den Morgenstunden zu gießen, wenn der Boden durch die direkte Sonneneinstrahlung noch nicht besonders stark erwärmt ist, geht in den Nachmittagsstunden der Griff zum Schlauch. Eine erhebliche Menge Wasser verdunstet – noch bevor es die Wurzeln der Pflanzen im Garten erreicht.

Was macht Wasser für Pflanzen so wichtig? Auf der einen Seite ist Wasser eines der wichtigsten natürlichen Lösungsmittel. Prozesse in Organismen laufen zum Großteil in wässrigen Lösungen ab. Auf der anderen Seite ist Wasser auch das Transportmittel, mit dem Pflanzen Nährstoffe transportieren. Und H2O hat eine dritte, für die Pflanze extrem wichtige Aufgabe: Es spielt eine Rolle in der Fotosynthese.

Hierdurch gewinnen Pflanzen Energie. Aus energiearmen Verbindungen und Sonnenlicht entsteht, was Pflanzen zum Leben brauchen. Anhand dieser drei Aspekte:

-     Lösungsmittel und Reaktionsmedium

-     Transportmedium

-     Fotosynthese

lässt sich unschwer erahnen, dass Wasser im Garten extrem wichtig ist – allein schon für die Pflanzen.

Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich um herrlich duftende Blumen, Gemüse wie Gurken und Tomaten oder Obstbäume handelt. Fehlt es an Wasser im Garten, kann keine der Pflanzen gedeihen. Welche Auswirkungen zu wenig Wasser hat, mussten Gartenbesitzer im Dürresommer 2018 erleben. Während in Süddeutschland noch ausreichend Niederschlag fiel, stöhnten Gartenbesitzer in Brandenburg oder Niedersachsen unter Hitze und extremer Trockenheit.

Wasser ist im Garten nicht nur für Pflanzen von großer Bedeutung. Auch die Bodenqualität wird davon beeinflusst. Mikroorganismen brauchen Wasser genauso. Viele Bestandteile der Bodenfauna sorgen beispielsweise dafür, dass Pflanzen über die Wurzeln Nährstoffe sehr viel leichter aufnehmen können. Außerdem trägt Wasser im Boden dazu bei, dass mineralische Nährstoffe, welche die Pflanzen brauchen, besser aufgeschlossen werden. Durch diese bessere Bioverfügbarkeit nimmt das Wasser wiederum positiv Einfluss auf das Wachstum.

Wie viel Wasser braucht ein Garten?

Das Thema Wasser fasst jeder Gartenfreund auf recht unterschiedliche Weise an. Einige machen sich vom ersten Tag an Gedanken, wie Boden und Pflanzen ideal versorgt werden. Auf der anderen Seite gibt es Gartenbesitzer, die einfach zur Gießkanne oder dem Schlauch greifen. Kommt am Jahresende eine riesige Wasserrechnung, wird sich verwundert die Augen gerieben. Welche Wassermenge der eigene Garten verbraucht, lässt sich schwer schätzen. Grobe Schätzungen gehen für einen 500 Quadratmeter großen Garten von circa 15 Kubikmetern aus. Diese Zahl – welche unter anderem im Deutschlandfunk kursiert – ist allerdings mit Vorsicht zu genießen.

Hinsichtlich des Wasserverbrauchs sind sehr unterschiedliche Parameter entscheidend. Einfaches Beispiel: In einem Jahr mit ausgiebigen Sommerniederschlägen muss deutlich seltener zum Schlauch gegriffen werden als in trockenen Gartenjahren.

Ausschlaggebend sind unter anderem:

-     Bepflanzung

-     Wetter

-     Lage

-     Boden.

Wie greifen diese Faktoren ineinander? Ein Garten mit Südausrichtung bekommt sehr viel Sonne ab. Entsprechend stark fällt die Verdunstung aus. Sobald ein Garten eher in nördlicher Richtung ausgerichtet ist, kann der Wasserverbrauch sinken.

Die Bepflanzung beeinflusst den Verbrauch einmal über den direkten Wasserverbrauch für die Pflanzen. Auf der anderen Seite sorgen beispielsweise Büsche und Bäume für Schatten. Damit erhitzt sich der Boden nicht so stark – und es wird an der Verdunstung als Stellschraube gedreht. Boden als Einflussfaktor vergessen viele Gartenbesitzer. Dabei entscheidet sich an dieser Stelle unter anderem, wie gut Wasser gehalten werden kann. Ein stark durchlässiger Boden wird dafür sorgen, dass Wasser schnell versickert – und so den Pflanzen wieder entzogen wird.

Basierend auf diesen Faktoren kann der Wasserverbrauch extremen Schwankungen unterliegen. Die genannte Zahl für einen 500 qm großen Garten kann schnell um den Faktor 3 bis 4 übertroffen werden.

Welche Wassermenge der eigene Garten verbraucht, lässt sich schwer schätzen.
Welche Wassermenge der eigene Garten verbraucht, lässt sich schwer schätzen.Bildquelle: Mariusz Blach - stock.adobe.com

Was ist beim Umgang mit Wasser zu berücksichtigen?

Deutschland kann sich den Luxus leisten, mit der Ressource Wasser etwas freigiebiger umzugehen. Künstliche Bewässerung, welche in anderen Ländern wie beispielsweise Spanien nicht mehr denkbar ist, empfinden Gartenbesitzer hierzulande völlig normal. Trotzdem setzt auch hier ein Umdenken ein. Gerade die Dürrejahre 2018 und 2019 haben dazu beigetragen.

Besonders schwer betroffen sind der Osten und Norden Deutschlands. In einigen Regionen zeigt der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung nach wie vor ein ausgeprägtes Defizit in Bezug auf die Bodenfeuchte. Für viele Gartenfans ist in den letzten Jahren die Bedeutung von Wasser im Garten überdeutlich sichtbar geworden.

Für viele Gartenbesitzer geht es inzwischen um einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource. Die Herausforderung: Wasser an den richtigen Stellen zu sparen – ohne dabei die Bedürfnisse des Gartens zu kurz kommen zu lassen. Welche Tipps führen hier zum Ziel?

1. Die Bewässerungslösung

Über den Einsatz der passenden Bewässerungslösung lässt sich sehr viel Wasser sparen. Gartenschlauch und Brause sind Standardlösungen und kommen wahrscheinlich in fast jedem Garten zum Einsatz. Dieses System ist extrem einfach im Einsatz - sorgt aber für massive Wasserverluste. Automatische Beregnungssysteme bieten den Vorteil, sich um nichts mehr kümmern zu müssen. Gehen aber ebenfalls nicht besonders schonend mit der Ressource Wasser um.

Sehr viel nachhaltiger lassen sich Systeme zur Tröpfchenbewässerung einsetzen. Hier wird das Wasser direkt ins Erdreich und zur Pflanze gebracht. Etabliert haben sich an dieser Stelle zwei Ansätze – Einrohrsysteme sowie die Kapillarbewässerung. Diese beruht darauf, dass von einem Hauptschlauch kleinere Schläuche in die Peripherie verzweigen. Der Installationsaufwand für solche Systeme ist sehr hoch. Dafür müssen sich Gartenfans anschließend kaum noch ums Gießen kümmern.

2. Das Thema Gießzeit

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Gießen? Selbst erfahrene Gartenbesitzer machen an diesem Punkt immer noch Fehler. Gegossen wird vorrangig in den Abendstunden. Diese Devise ist nicht grundsätzlich von der Hand zu weisen. Experten empfehlen ein anderes Vorgehen. Optimal zum Gießen ist die Zeit zwischen drei bis vier Uhr morgens. Der Boden hat sich dann soweit abgekühlt, dass beim Wässern nicht mehr schlagartig ein großer Teil der Feuchtigkeit verdunstet.

Gartenfans, die es so früh nicht in den Garten zieht, sollten das Gießen bis 7 Uhr nachgeholt haben. In den Abendstunden zu gießen passt zeitlich besser. Der Nachteil ist die über Nacht stehende Feuchtigkeit, was Schnecken gelegen kommt. Aufs Gießen in den Mittagsstunden ist generell zu verzichten. Hier verdunsten erhebliche Mengen Wasser. Außerdem wirken Wassertropfen auf Blättern wie ein Brennglas – es droht Sonnenbrand. Wer sich nicht immer selbst um das Einhalten der Gießzeit kümmern will, greift einfach zu programmierbaren Bewässerungssystemen.

3. Boden immer auflockern

Pflanzenverfügbares Wasser muss zu den Wurzeln gelangen. Ideale Rahmenbedingungen bieten aufgelockerte Böden. Clevere Gartenbesitzer lockern ihre Böden aus diesem Grund regelmäßig auf. So gelangt Wasser leichter zu den Wurzeln. Auf stark verdichteten Böden sind Abflussverluste wesentlich größer.

4. Regenwasser auffangen

Einfach Schlauch und Brause an den Wasserhahn anschließen – und loslegen. Dass hier Trinkwasser im Blumen- und Gemüsebeet landet, haben viele Gartenfreunde nicht im Hinterkopf. Wesentlich nachhaltiger ist das Auffangen von Regenwasser. Muss es immer die klassische Regentonne sein? Mittlerweile bietet der Bau- und Heimwerkerhandel eine ganze Palette unterschiedlicher Lösungen. Grün, rund und mit 250 Liter bis 400 Liter Fassungsvermögen – so sieht die klassische Regentonne aus.

Findige Tüftler nutzen IBC (Intermediate Bulk Container), um individuelle Regensammel-Lösungen aufzubauen. Parallel kann jeder Gartenbesitzer noch eine Nummer größer denken – mit einer Zisterne. Aus Kunststoff oder Beton, lassen sich 6.000 Liter oder 7.000 Liter Regenwasser auffangen.

Eine Regentonne im Garten hilft dabei, den Wasserbedarf für die eigene Grünoase auf eine etwas nachhaltigere Art und Weise zu befriedigen.
Eine Regentonne im Garten hilft dabei, den Wasserbedarf für die eigene Grünoase auf eine etwas nachhaltigere Art und Weise zu befriedigen.Bildquelle: schulzie/Adobe Stock

Übrigens: Regenwasser zum Gießen verwenden hat weitere Vorteile. Es ist die preisgünstigste Alternative. Außerdem eignet es sich in Bezug auf die Wasserwerte – wie pH-Wert oder Wasserhärte – deutlich besser als Wasser aus der Leitung. Regenwasser kommt den Ansprüchen vieler Pflanzen einfach eher gelegen.

Im Sommer ins kühle Nass: Einen Pool bauen

Wasser ist im Garten nicht nur Pflanzen wichtig. So gut wie jeder Gartenbesitzer denkt bei 30° Hitze im Schatten daran, wie schön jetzt etwas Abkühlung wäre. Eine Gartendusche sorgt für Abhilfe. Wesentlich mehr Komfort und Entspannung versprechen Pool oder Whirlpool. Diese haben einen riesigen Vorteil: Komplett als Set geliefert, wird der Whirlpool einfach in den Garten gestellt – fertig.

Hinter dem eigenen Pool steckt deutlich mehr Aufwand. Hier braucht es neben Platz eine Idee davon, was Pflege und Instandhaltung des Pools im Garten bedeuten. Gebraucht werden:

-     Poolwanne

-     Poolabdeckung

-     Filtertechnik

-     Heizung

-     Pumpe

-     Reinigungsgerät.

Als Herzstück gibt die Poolwanne durch das Fassungsvermögen den Wasserverbrauch vor. Gleichzeitig wird sich damit auf den Platzbedarf festgelegt. Anders als beim aufblasbaren Planschbecken, welches im Sommer für den Nachwuchs nach mehreren Tagen neu befüllt wird, sollte das Wasser im Pool eine deutlich längere Halbwertszeit haben.

Es geht um Wochen. Eine niedrige Keimbelastung – und damit ein geringes Gesundheitsrisiko – lässt sich nur mithilfe von Filtern und Wasserdesinfektion erreichen. Filter übernehmen die Aufgabe, Schmutz aus dem Poolwasser zu entfernen. Dabei existiert eine große Auswahl an verschiedenen Optionen. Diese bringen alle eigene Vor- und Nachteile mit sich. So sind Kartuschen-Filter beispielsweise recht günstig, erfordern aber ein häufigeres Wechseln, während Sandsteinfilter seltener gewechselt werden, aber dafür auch höhere Kosten mit sich bringen.

Zur Desinfektion – sprich dem Abtöten von Keimen – haben sich in den letzten Jahren verschiedene Methoden etabliert. Die bekannteste Variante: Der Griff zur Chlortablette. Im Poolwasser aufgelöst, wirkt die Verbindung antibakteriell. Das Problem: Nach der Chlorgabe bzw. im Zuge einer Stoßchlorierung kann der Pool einige Zeit nicht genutzt werden. Die Poolchemie ist haut-/schleimhautreizend.

Parallel haben Hersteller weitere Lösungsansätze entwickelt:

-     Brom

-     Ozon

-     UV-Licht.

Letztgenannte Variante kommt ohne Chemie aus. Gesetzt wird auf die biozide Wirkung des UV-C-Lichts. Über eine Leuchtröhre emittiert, tötet UV-Licht relativ zuverlässig. Daneben hat diese Methode einen zweiten Vorteil: Die Desinfektion des Pools kommt ohne Chemie aus, es kann während der Desinfektion gebadet werden.

Natürlich hat diese Methode auch einen Minuspunkt. Desinfiziert wird das Wasser nur bei laufender Filteranlage. Steht die Anlage für längere Zeit, findet keine effektive Desinfektion mehr statt. Parallel sind gute UV-Desinfektionsanlagen für Pools mit großem Fassungsvermögen eine wohlüberlegte Investition.

Ein Pool benötigt hinsichtlich Pflege und Instandhaltung viel Aufwand.
Ein Pool benötigt hinsichtlich Pflege und Instandhaltung viel Aufwand.Bildquelle: Eléonore H / Adobe Stock

Eigenes Grundwasser fördern: Ein Brunnen im Garten

Schonend mit Trinkwasser umzugehen lässt sich auf die Regentonne zusammenkürzen. Die Möglichkeiten gehen in der Praxis noch sehr viel weiter. Lange sah es danach aus, als würden Hausbrunnen von der Bildfläche verschwinden. Gartenbesitzer überlegen inzwischen wieder vermehrt, Wasser aus dem eigenen Brunnen fürs Gießen zu nutzen.

Für wen lohnt sich diese Idee? Prinzipiell hängt die Antwort davon ab, wie groß der Garten ist. Einfluss hat zudem der Grundwasserspiegel. Für Gärten durchschnittlicher Größe ist – so eine Faustregel – ab sechs Metern Grundwasserspiegel Schluss. Ab hier ist der Bau eines neuen Brunnens nicht mehr wirtschaftlich gerechtfertigt. Sofern der Garten deutlich größer ist, kann eine tiefere (und damit aufwendigere) Brunnenbohrung gerechtfertigt sein.

Achtung: Einfach wild einen Brunnen graben geht in Deutschland ins Auge. Das Ganze ist – auch bei Brunnenbohrungen auf dem eigenen Grundstück – genehmigungspflichtig. Eine Tatsache, die Gartenfans nicht unterschätzen dürfen. Im Gegenteil: Wer mit einem „wilden“ Brunnen für Gartenbewässerung oder WC-Spülung erwischt wird, kann mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro bestraft werden. Für Genehmigungen sind im Regelfall die unteren Wasserbehörden zuständig. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens taucht die Frage auf, welcher Brunnentyp angelegt wird.

-    Schachtbrunnen: Dieser Brunnentyp entspricht dem Bild, welches viele Gartenfreunde im Kopf haben, wenn sie an Brunnen denken. Hinsichtlich des Baus steckt ein großer Aufwand dahinter, da Schachtbrunnen standardmäßig aus Betonringen gebaut werden. Abgeteuft wird der Brunnen bis zum Grundwasserspiegel, gängig sind Tiefen bis zu 10 Meter.

-    Rammbrunnen: Hier wird mithilfe einer Ramme das Brunnenrohr in den Boden eingebracht. Der Aufbau eines solchen Brunnens ist relativ einfach und technisch nicht besonders aufwendig. Einen Nachteil hat der Rammbrunnen allerdings. Aufgrund der technischen Rahmenbedingungen muss das eingebrachte Metallrohr in regelmäßigen Abständen ersetzt werden. Außerdem ist die Fördermenge dieses Brunnentyps eher begrenzt, weshalb sich die Einsatzmöglichkeiten einschränken.

-    Bohrbrunnen: Bei diesem Brunnentypus ist der Name Programm. Angelegt im Rahmen einer fachgerechten Bohrung, wird das Bohrrohr gegen ein Brunnenfilterrohr ausgetauscht und im Anschluss die Verrohrung bis zur Oberfläche angelegt. Was diesen Brunnentyp so interessant macht, sind die Fördermengen und die Tatsache, dass es sich um eine sehr langlebige Variante handelt.

Um den Brunnen in der Praxis betreiben zu können, braucht es nicht nur den abgeteuften Brunnen, sondern auch eine passende Pumpe. Diese fördert das Wasser aus dem Grundwasserspeicher an die Oberfläche. Art und Leistung der Pumpe werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst – wie Wassermenge und Brunnentiefe.

Ablauf Gartenbrunnen:

-     Beratung durch Fachunternehmen zu Ausführung/Leistung

-     Bauantrag bei Wasserbehörde

-     Bau des Brunnens durch Fachunternehmen

Ein Biotop für Tiere: Gartenteich anlegen

Wasser im Garten – Gießen und Pool sind eine Seite der Medaille. Bei entsprechender Größe werden Gartenfans schnell auf die Idee kommen, einen Teich anzulegen. Auf der einen Seite was fürs Auge, spendet der Teich Feuchtigkeit für die Umgebung. Gartenteiche sind ein Biotop für Insekten – wie Libellen oder Wasserläufer. In vielen Teichen landen sehr schnell auch Fische. Der Klassiker ist natürlich der Goldfisch.

Denkbar ist auch ein Besatz mit heimischen Teichfischen oder ein Bachlauf, der ganz neue Möglichkeiten bietet. Durchschnittliche Gartenteiche bis 100 Kubikmeter können im Regelfall (jedoch nicht in jedem Bundesland) ohne Genehmigung angelegt werden. Worauf es dabei im Detail ankommt, hängt von den Rahmenbedingungen ab. Die Basis bildet oft Teichfolie, welche den Teich zum Erdreich hin abdichtet. Alternativ kann auch eine Kunststoffwanne eingesetzt werden.

Hinsichtlich des Besatzes und der Bepflanzung sind der Fantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Generell ist bei Fischen natürlich darauf zu achten, dass Pflanzen und die Bedürfnisse der Fische auf einen Nenner kommen. Auf Filter im klassischen Sinn kann bei Gartenteichen eigentlich verzichtet werden. Gerade in den Sommermonaten muss aber eine ausreichende Frischwasserzufuhr gesichert werden.

Tipp: Um immer genug Sauerstoff in den Teich einzubringen, ist eine kontinuierliche Wasserbewegung ideal, was sich durch eine Umwälzung erreichen lässt.

Teichanlage mit Koi-Karpfen im Garten
Teichanlage mit Koi-Karpfen im GartenBildquelle: PB-Photography/stock.adobe.com

Fazit: Wasser ist im Garten das A und O

Einfach mal die Seele baumeln lassen und dem Gras beim Wachsen zusehen: im Garten bieten sich dafür ideale Bedingungen. Damit der Garten immer in sattem Grün erstrahlt, braucht es eine Grundvoraussetzung: Wasser. Pflanzen brauchen Wasser für grundlegende Stoffwechselprozesse.

Mit dem Gießen hat sich die Bedeutung des Wassers im Garten noch lange nicht erschöpft. Pool und Gartenteich – auch hier geht’s nicht ohne Wasser. Gerade in der heutigen Zeit und angesichts der Dürren wird der Wasserbedarf zu einem zunehmend schwierigen Thema. Aus diesem Grund ist es wichtig, entsprechend nachhaltig mit der Ressource umzugehen.

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