Schumacher-Sohn

08. September 2018 10:07; Akt: 08.09.2018 10:08 Print

Gerhard Berger: "Mick schafft es in die Formel 1"

DTM-Boss Gerhad Berger prophezeit Mick Schumacher eine große Karriere. Wie einst sein Vater Michael schaffe er es in die Formel 1.

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Die Karriere von Niki Lauda in Bildern: Bevor er seine große F1-Laufbahn begann, startete er in der Formel 3 und der Formel 2, zusätzlich fuhr er Langstrecken-Rennen, um Geld für die Formel 1 zu verdienen. Beim Grand Prix von Österreich 1971 feiert Lauda sein Formel 1-Debüt, im March-Ford schied er aber aus. Lauda war für fünf Formel 1-Teams als Fahrer tätig: 1971-1972 March, 1973 B.R.M., 1974-1977 Ferrari, 1978-1979 Brabham und 1982-1984 McLaren. 1974 und 1975 wurde Lauda mit Ferrari Formel-1-Champion, 1984 mit McLaren. Nach seinem Feuerunfall 1976 am Nürburgring gab ihm ein Priester die letzte Ölung. Lauda überlebte, holte ein Jahr später seinen zweiten WM-Titel. 1979 trat er zurück, 1982 gab er sein Comeback, 1984 der dritte WM-Titel. Beim Feuer-Crash am Nürburgring sitzt Lauda minutenlang im brennenden Ferrari, im Klinikum Mannheim retten Ärzte sein Leben. 1979 ging Lauda unter die Airline-Betreiber und gründete seine Fluglinie Lauda-Air 1991 kam es zu einer der gröten Katastrophen der österreichischen Geschichte: In Thailand stürzte eine Lauda Air-Maschine ab, 223 Menschen starben. 2003 stieg Lauda wieder ins Airline-Business ein und gründete FlyNiki, das er 2011 komplett verkaufte. Lauda hat aus seinen beiden Ehen jeweils zwei Kinder, sein Sohn Mathias (36) ist selbst auch Rennfahrer und fährt Langstreckenrennen. Das bewegte Leben Laudas mit dem Crash am Nürburgring wurde im Film "Rush" verewigt. Aufgrund der starken Medikamentendosis nach seinem Unfall am Nürburgring ließ die Nierenfunktion bei Lauda nach. 1997 spendete ihm sein Bruder Florian und 2005 seine Partnerin Birgit eine neue Niere. In Spielberg stieg Lauda beim Legenden-Rennen 2015 noch einmal in seinen Weltmeister-McLaren von 1984. Niki Lauda ist auch ein gern gesehener Gast bei diversen Charity-Events. Hier macht er mit seinem Freund Bernie Ecclestone die Streif in Kitzbühel unsicher. Lauda ist immer wieder für einen flotten Spruch gut: "Völliger Schwachinn" und "vollkommen logisch" sind mittlerweile Kult. Lauda fährt immer noch Legenden-Rennen, hier im Ferrari in Monaco. Beim Fernsehsender RTL war Lauda 21 Jahre lang als Experte tätig. Im November 2017 gab er seinen TV-Rücktritt bekannt. Hier interviewt er gerade Sebastian Vettel. Im Moment ist Lauda als Vorstandsvorsitzender des Mercedes Formel-1-Teams tätig. Im Jänner 2016 übernahm Lauda mit seiner NL Holding GmbH die Amira Air und taufte sie in Laudamotion um. Die Formel-1-Legende ist wieder unter die Airliner gegangen. Am 2. August 2018 der Schock! Niki Lauda musste im Wiener AKH eine neue Lunge transplantiert werden. Er schwebte lange in Lebensgefahr, ist aber auf dem Weg der Besserung. Sein altes Leben wird Lauda aber aufgeben müssen, zu den vielen verbotenen Dingen zählt auch Fliegen und Stress. Zweieinhalb Monate nach der Transplantation durfte Lauda das Wiener AKH am 24. Oktober 2018 wieder verlassen.

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Mick Schumacher ist auf der Überholspur. Der 19-jährige Sprössling von Formel-1-Legende Michael Schumacher mutiert in der Formel 3 zum Seriensieger. Er gewann die letzten drei Rennen.

Jetzt darf er in der DTM testfahren, wird für ein Cockpit in der Formel 2 gehandelt. Sein steiler Aufstieg ist nicht aufzuhalten. Auch Österreichs Motorsport-Ikone Gerhard Berger ist sich sicher: Schumacher schafft es in die Formel 1.

Der zehnfache Grand-Prix-Sieger in der PS-Königsklasse ist inzwischen Boss der DTM. Als solcher analysierte er bei der deutschen Zeitung "Express" das Supertalent Mick Schumacher.

Berger über Schumacher:

"Bei Mick Schumachers Promo-Fahrt geht es nicht um eine Befruchtung für die DTM. Dass er uns unterstützt und so auch an die DTM-Vergangenheit seines Vaters erinnert, ist eine schöne Sache. Aber Mick muss in die Formel 1 und ich denke, er wird es auch in die Formel 1 schaffen. Wenn er einmal einen DTM-Mercedes gefahren ist, kann das nicht schaden."

"Mick hat zuletzt drei Rennen gewonnen und noch Chancen auf den Titel. Ich denke, dass er schon reif genug für die Formel 2 ist. Allerdings kenne ich die Pläne von Mick und seinem Management nicht. Natürlich ist ART ein super Team, andererseits dürfte er bei Prema jetzt stark verwurzelt sein. Wenn er in der Formel 2 gute Leistungen bringt, hat er gute Karten für eine Formel-1-Karriere."


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Chris T am 08.09.2018 15:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Theater um nichts halt

    Auf biegen und brechen muss nun wieder ein Schumi in den F1 Zirkus geholt werden. Ich bin nicht Schumi Fan und glaube auch, dass er nie in einem Hinter- oder Mittelfeldfahrzeug Platz nehmen muss. Also wird er wieder ein guter. Wow!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Chris T am 08.09.2018 15:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Theater um nichts halt

    Auf biegen und brechen muss nun wieder ein Schumi in den F1 Zirkus geholt werden. Ich bin nicht Schumi Fan und glaube auch, dass er nie in einem Hinter- oder Mittelfeldfahrzeug Platz nehmen muss. Also wird er wieder ein guter. Wow!

    • Simon am 11.09.2018 11:03 Report Diesen Beitrag melden

      Theater um einiges!

      @Chris T ich glaube du hast nichts verstanden. Sieh dir bitte einmal die Vergangenheit an...

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