Formel-1-Legende

13. September 2018 07:06; Akt: 13.09.2018 07:15 Print

Gerhard Berger: "Unseren Piloten fehlt die Konstanz"

von G. Richter - Die DTM gibt in Spielberg Gas! Boss Gerhard Berger spricht zuvor mit „Heute“ über Österreichs PS-Talente, Niki Lauda und die Formel 1.

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Vollgas in der Formel 1! "Heute" hat die Übersicht über alle Teams und Piloten der PS-Königsklasse in der Saison 2018. Durchklicken! Die "Silberpfeile" wollen zum fünften Mal in Serie den Konstrukteurs-Titel. Auch Weltmeister will seinen Titel verteidigen. : Mehr als nur ein Edelhelfer? Wann beenden die Italiener die Durststrecke? Der letzte Kontrukteurs-Titel gelang 2008. fährt seit 2013 dem WM-Titel hinterher. Der "Iceman" gibt an der Seite des Deutschen für Ferrari Gas. Der Austro-Rennstall hofft, wieder mit Mercedes und Ferrari mithalten zu können. Gelingt der erste Titel im "Bullen"-Cockpit? gilt als das größte Talent im PS-Zirkus. ist wieder mit dem österreichischen Hauptsponsor BWT unterwegs. Das Fahrerteam in Rosa ist unverändert: ... ... und sitzen hinter dem Steuer. Zurück zu den glorreichen Zeiten? Der neunfache Konstrukteurs-Champion feierte zuletzt 1997 den Gesamtsieg. Millionärs-Sohn soll für Erfolge sorgen. Auch bringt Sponsor-Millionen mit. Der Russe feiert sein Formel-1-Debüt. Die Franzosen statten Red Bull und Honda mit Motoren aus und betreiben ihr eigenes Team. geht für die Franzosen an den Start ... ... ebenso der Deutsche . Das zweite Red-Bull-Team wagt den Wechsel zu Motor-Hersteller Honda. Ob es besser läuft als zuletzt für McLaren? Mit gibt ein Neuseeländer in der Formel-1-Gas. feierte 2017 sein Formel-1-Debüt und will regelmäßig punkten. Das US-Team geht in die dritte Formel-1-Saison. stand in seiner Debüt-Saison 2014 gleich im ersten Rennen als Zweiter am Stockerl. Gelingt ihm heuer eine ähnliche Leistung? hält bei zwei zweiten Plätzen und acht Mal Rang drei. Mit Honda tief in der Krise, jetzt soll mit Renault der Neustart gelingen. Ikone will es mit den Briten nochmals versuchen. wartet auf seine Stockerl-Premiere. Die Schweizer haben mit Alfa Romeo einen Formel-1-Rückkehrer als Motor-Partner. bestreitet seine vierte Saison für Sauber. geht zum ersten Mal in der Formel 1 an den Start.

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DTM: "Nach der MotoGP ist die DTM die beste Serie für die Fans. Nirgendwo sonst gibt es so enge Rennen und so viele Titel-Kandidaten. Wie es aussieht ist der Titelfight bis zum letzten Rennen offen. In Spielberg haben alle Schüler aus ganz Österreich freien Eintritt. Es gibt spezielle Tickets, mit denen man vor dem Rennen 40 Minuten in der Startaufstellung herumgehen und mit den Piloten in Kontakt treten kann."

Österreicher in der Formel 1: "Für Philipp Eng oder Lucas Auer wäre notwendig, die Meisterschaft zu gewinnen. Dann funktioniert die DTM als Sprungbrett besser. In der Formel 1 war es immer so, dass man Sponsoren zum Einstieg mitbringt. Das war auch bei Niki Lauda und Ayrton Senna so. In der Formel 1 geht es nur über Leistung, das sieht man ja.

Auch Ferdinand Habsburg hat zwischendurch gute Rennen, aber das Österreicher-Problem ist die Konstanz. Am Ende muss man im Fight um den Titel stehen. Die Formel 3 ist extrem hart. Da muss man schauen, ob er nächstes Jahr wieder mitfährt und ein Titelkandidat ist."

Formel-1-Titelfight: "Ferrari schwächelt nicht, sie haben extrem starke Autos. Sebastian Vettel ist in Monza ein Fehler passiert. Das passiert, wenn man mit allen Mitteln den Titel holen will. Gegen Lewis Hamilton hat man mit einer konservativen Fahrweise keine Chance. Es ist wichtig, aggressiv nach vorne zu fahren. Wo gehobelt wird, da fallen eben auch Späne. Auch Hamilton ist anfällig für Fehler unter Druck. Bei diesem Punktestand hat er aber mehr Spielraum und kann lockerer an die Aufgabe herangehen. Bei diesem Vorsprung kann er sich einen Fehltritt leisten und ist trotzdem noch vorne. Die WM spielt sich zwischen den beiden ab und ist komplett offen."

Niki Lauda: "Kontakt gibt es über die Familie, ich werde regelmäßig über Fortschritte informiert. Er ist ein persönlicher Freund und Ex-Rennfahrerkollege. Wir sind seit vielen Jahren verbunden und ich halte ihm fest die Daumen, dass er seine Probleme bald hinter sich bringt."

Mick Schumacher: "Mick zeigt jetzt seine Schumacher-Gene. Ich kenne ihn schon aus der Kart-Serie. Er hat in der Formel 4 und Formel 3 gute Erfahrungen gesammelt und ist jetzt bereit für eine große Zukunft. Er kann in der Formel 3 sogar den Titel holen, seine Leistungen sind sehr beeindruckend. Er ist am Nürburgring im DTM-Auto gefahren, muss jetzt aber in der Formel-Serie bleiben und Formel 2 fahren. Er kann den Sprung in die Formel 1 definitiv schaffen."


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tim Braverman am 13.09.2018 08:11 Report Diesen Beitrag melden

    Nachgewiesen

    einer der schlechtesten F1 Piloten aller Zeiten...

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Tim Braverman am 13.09.2018 08:11 Report Diesen Beitrag melden

    Nachgewiesen

    einer der schlechtesten F1 Piloten aller Zeiten...

    • Sender am 13.09.2018 19:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Das sehe ich etwas anders.

      Gerhard BERGER hatte während seiner F1 Zeit das große Problem, dass er es mit extrem starken Gegner und etlichen Weltmeistern im Starterfeld zu tun hatte und deshalb so wirkte als wäre er schwach. Die heutigen Fahrer kennen solche Situationen gar nicht weil sie alle ähnlich sind und nur das Team entscheidend ist.

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