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31. März 2018 11:39; Akt: 31.03.2018 11:39 Print

Red Bull will Stopp in der Motoren-Entwicklung

Ab 2021 gibt es in der Formel 1 neue Motoren. Bis dahin müsste doppelgleisig entwickelt werden. Daher fordern Red Bull und Renault einen Stopp.

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Vollgas in der Formel 1! "Heute" hat die Übersicht über alle Teams und Piloten der PS-Königsklasse in der Saison 2018. Durchklicken! Die "Silberpfeile" wollen zum fünften Mal in Serie den Konstrukteurs-Titel. Auch Weltmeister will seinen Titel verteidigen. : Mehr als nur ein Edelhelfer? Wann beenden die Italiener die Durststrecke? Der letzte Kontrukteurs-Titel gelang 2008. fährt seit 2013 dem WM-Titel hinterher. Der "Iceman" gibt an der Seite des Deutschen für Ferrari Gas. Der Austro-Rennstall hofft, wieder mit Mercedes und Ferrari mithalten zu können. Gelingt der erste Titel im "Bullen"-Cockpit? gilt als das größte Talent im PS-Zirkus. ist wieder mit dem österreichischen Hauptsponsor BWT unterwegs. Das Fahrerteam in Rosa ist unverändert: ... ... und sitzen hinter dem Steuer. Zurück zu den glorreichen Zeiten? Der neunfache Konstrukteurs-Champion feierte zuletzt 1997 den Gesamtsieg. Millionärs-Sohn soll für Erfolge sorgen. Auch bringt Sponsor-Millionen mit. Der Russe feiert sein Formel-1-Debüt. Die Franzosen statten Red Bull und Honda mit Motoren aus und betreiben ihr eigenes Team. geht für die Franzosen an den Start ... ... ebenso der Deutsche . Das zweite Red-Bull-Team wagt den Wechsel zu Motor-Hersteller Honda. Ob es besser läuft als zuletzt für McLaren? Mit gibt ein Neuseeländer in der Formel-1-Gas. feierte 2017 sein Formel-1-Debüt und will regelmäßig punkten. Das US-Team geht in die dritte Formel-1-Saison. stand in seiner Debüt-Saison 2014 gleich im ersten Rennen als Zweiter am Stockerl. Gelingt ihm heuer eine ähnliche Leistung? hält bei zwei zweiten Plätzen und acht Mal Rang drei. Mit Honda tief in der Krise, jetzt soll mit Renault der Neustart gelingen. Ikone will es mit den Briten nochmals versuchen. wartet auf seine Stockerl-Premiere. Die Schweizer haben mit Alfa Romeo einen Formel-1-Rückkehrer als Motor-Partner. bestreitet seine vierte Saison für Sauber. geht zum ersten Mal in der Formel 1 an den Start.

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Ab der Formel-1-Saison 2021 tritt das neue Motoren-Reglement in Kraft. Die Antriebseinheiten sollen wieder lauter und auch einfacher werden. Schon jetzt basteln die Hersteller und Rennställe an den neuen Motoren, das bringt die Teams aber in Finanznot.

Renault fordert daher einen Stopp in der Motor-Entwicklung für die nächsten beiden Saisonen. "Wir wollen nicht doppelgleisig fahren. Auf der einen Seite müssten wir die aktuellen Antriebe weiterentwickeln und nebenbei auch schon an die neuen Regeln denken", meint Renault-Boss Cyril Abiteboul.

Vor allem neue Hersteller hätten einen großen Vorteil, weil sie sich lediglich auf die 2021-Spezifikationen konzentrieren könnten: "Sie müssen sich keine Sorgen um die aktuelle Lage machen. Das ist nicht akzeptabel!"

Auch Red-Bull-Racing-Teamchef Christian Horner ist für einen Entwicklungs-Stopp bis 2021: "Die Entwicklungskosten zwischen jetzt und 2021 sind wirklich enorm. Es wäre ideal, auch wenn man daran denkt, dass neue Hersteller einsteigen werden."


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(Heute Sport)

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