Streit mit WWF

29. September 2011 08:51; Akt: 29.09.2011 09:27 Print

Vettel muss auf Pool und Tennisplatz verzichten

Auch ein Formel-1-Weltmeister - und baldiger Doppel-Weltmeister (es fehlt nur mehr ein Punkt zum Titelgewinn) - kann nicht alles haben. Im Streit mit Umweltschützern musste nun Super-Racer Sebastian Vettel klein beigeben und auf den Bau eines Riesenschwimmbeckens sowie auf einen Tennisplatz verzichten.

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Auch ein Weltmeister - und baldiger Doppel-Weltmeister (es fehlt nur mehr ein Punkt) - kann nicht alles haben. Im Streit mit Umweltschützern musste nun Super-Racer Sebastian Vettel klein beigeben und auf den Bau eines Riesenschwimmbeckens sowie auf einen Tennisplatz verzichten.


Seit knapp zwei Jahren besitzt der Red-Bull-Dominator den Bauernhof im Schweizer Thurgau nahe des Bodensees und bastelt dort an seiner Traumresidenz. Doch der Umbau des 918 Quadratmeter großen Anwesens inmitten eines Naturschutzgebietes gestaltet sich schwierig. Vettel wollte sein Grundstück zu einer Sonderbauzone für Freizeitanlagen umwidmen, Umwelt- und Tierschützer des WWF legten Einspruch ein.

Nun dürfte der Streit zumindest vorübergehend geklärt sein: Nach einem Augenschein vor Ort und verschiedenen Gesprächen haben der WWF und der Red-Bull-Pilot eine Lösung gefunden: Vettel verzichtet auf den Bau des Tennisplatzes und eines 25 Meter langen Swimmingpools, dagegen kann er einen umstrittenen Zaun bis 2020, bis eine bis dahin gewachsene Hecke ihn vor neugierigen Blicken und Fotografen schützt, stehenlassen.


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