Alex Grünwald nach dem 2:2:

21. April 2019 19:39; Akt: 21.04.2019 19:46 Print

"Ich weiß nicht, was der Schiri da aufgeführt hat"

Die Austria rettete am Ostersonntag ein 2:2-Remis gegen den LASK. Danach haderte der neue Abwehrchef Alexander Grünwald mit dem Referee.

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Wie geht es der Wiener Austria nach der Horror-Saison im Vorjahr? Sind die "Veilchen" nach Platz sieben wieder am Weg nach oben und herrscht in Favoriten weiter Mittelmaß und Frust? "Heute" fasst die bisherige Saison mit den besten Bildern zusammen. Viel Spaß beim Durchklicken! Cheftrainer Thomas Letsch hatte bereits beim Trainingsstart alle Hände voll zu tun. 15 Spieler, unter ihnen lang verdiente Leistungsträger wie Raphael Holzhauser oder Robert Almer, verließen den Verein, während... ...insgesamt 13 neue Profis zur Kampfmannschaft der "Veilchen" stießen. Neben Coach Letsch grinsen hier die Neo-Austrianer Alon Turgeman, Maximilian Sax, Thomas Ebener, Christian Schoissengeyr, James Jeggo und Königstransfer Uros Matic in die Kamera. Ebenfalls rechts im Bild: Ralf Muhr, der vom Akademieleiter zum Wohlfahrt-Nachfolger als Sportdirektor aufstieg. "Die Austria ist endlich z´Haus" - unter diesem Motto kehrten die Wiener noch vor Saisonstart nach zwei Jahren im "Happel-Exil" endlich wieder in ihre generalüberholte Generali Arena zurück. Als Gegner bei der Stadioneröffnung beehrte der deutsche Spitzenklub Borussia Dortmund die "Veilchen". Es ging sofort zur Sache, am Ende setzte es eine 0:1-Niederlage, von der... ...sich die Fans auf den neuen Tribünen allerdings nicht die Stimmung und Vorfreude auf die neue Saison verderben ließen. Mit dem Cupspiel beim Wiener Stadtligisten Austria XIII stand wenig später das erste Pflichtspiel auf dem Programm. Die Letsch-Elf gab sich dabei keine Blöße und zog mit einem souveränen 4:0-Sieg in die zweite Cup-Runde ein. Im ersten Liga-Spiel der Saison daheim gegen Wacker Innsbruck hatten die Austrianer schon wesentlich mehr zu kämpfen. Mit 0:1 gerieten die Hausherren in Rückstand, am Ende... Doch der erste Rückschlag folgte bereits in der zweiten Liga-Runde. Beim WAC mussten sich Matic und Co. mit 0:1 geschlagen geben. Auch in Runde drei setzte es eine Niederlage. Bei Meister Salzburg gab es mit einem 0:2 nichts zu holen. Dabei im Mittelpunkt: Ex-"Veilchen" Zlatko Junuzovic, der sehr zum Ärger mancher Austria-Fans nach seinem Bremen-Engagement im Sommer bei den "Bullen" anheuerte. Nach zwei Rückschlägen in Folge wurden sofort die üblen Erinnerungen an die Vorsaison wach. Doch dann kam die Admira in die Generali Arena und mit einem 4:0-Erfolg über die Südstädter konnten die "Veilchen" die erste Mini-Krise erfolgreich abwenden. Doch auswärts mussten die Wiener in Runde fünf den nächsten Dämpfer einstecken. Beim SKN St. Pölten reichte es nur zu einem 0:0-Unentschieden. "Wir hatten Torchancen, aber wenn der Ball nicht rein geht, muss man mit dem 0:0 leben, aber nicht zufrieden sein", analysierte Trainer Letsch. Gegen Mattersburg feierten die Violetten einen hart erarbeiteten 2:1-Heimsieg - drittes Spiel in Serie ohne Niederlage. Erster Höhepunkt: Im Derby feierte die Austria einen 1:0-Auswärtssieg gegen Rapid. Alex Grünwald erzielte das Goldtor. In der Tabelle kletterten die "Veilchen" auf Rang vier. Danach gab es für die Austria aber nicht so viel zu jubeln. Im Heimspiel gegen den LASK setzte es eine klare 0:3-Abfuhr. Gegen Aufsteiger Hartberg gab es auswärts zumindest einen 1:0-Erfolg. Dann aber die sportliche Talfahrt: Gegen Altach setzte es eine 0:2-Niederlage in Vorarlberg. Auch im Heimspiel gegen Sturm reichte es nicht zu einem Sieg - 1:1. Die nächste Punkteteilung gab es auswärts bei Innsbruck mit einem 0:0. Darauf folgte ein 2:3 im Heimspiel gegen Wolfsberg. In der Tabelle rutschten die Violetten auf Platz sechs ab. Die Fans äußerten daraufhin lautstark ihren Unmut, von der Tribüne tönte es "Letsch raus!" Einen Wechsel gab es zunächst auf der Führungsebene. Klub-Boss Wolfgang Katzian verkündete seinen Rückzug. Die Nachfolge tritt Frank Hensel an. Er kündigt an: "Wenn man vorangehen will, muss man investieren. Das haben wir in den letzten Jahren konsequent und intensiv getan und werden das auch in Zukunft tun." Weiters will er die Entwicklung auf der Tribüne vorantreiben: "Mein Ziel ist, dass wir offener und attraktiver für Familien und Frauen werden." In der nächsten Runde setzte es die nächste Pleite. Gegen Meister Salzburg hielten die Veilchen hinten lange ihren Laden dicht, ehe ihnen die Bullen doch noch zwei Tore einschenkten. Gegen den SKN St. Pölten gab es den zweiten Sieg in Folge. Die Veilchen konnten sich in der Generali Arena mit 2:0 durchsetzen. Dann wieder der nächste Dämpfer. Auswärts in Mattersburg musste man sich 2:1 geschlagen geben. Im Wiener-Derby zeigte die Austria ein völlig anderes Gesicht. Mit einem deutlichen 6:1 fegten die Veilchen den Stadtrivalen aus Hütteldorf vom Platz. Nach der Winterpause konnte die Austria nicht gleich dort weitermachen, wo sie aufgehört hatte. Der LASK spielte eine extrem starke Saison und konnte sich in Pasching mit 2:0 durchsetzten. Gegen Hartberg fand man zurück auf die Siegerstraße und gewann mit 4:2. Gegen Altach folgte dann eine weitere desolate Vorstellung, das Spiel ging mit 1:3 verloren. Trainer Thomas Letsch wurde nur einen Tag später entlassen.

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Das Heimspiel gegen den LASK wurde von der Wiener Austria zum ersten "Endspiel" im Kampf um die Europacup-Ränge ausgerufen. Am Ende gab es ein 2:2-Remis. Ein Punkt, der die Veilchen nicht weiterbringt. Am Mittwoch geht es gegen St. Pölten: "Jetzt zählen nur noch Dreier", so Austria-Coach Robert Ibertsberger.

Bei den Wienern stand neuerlich Alexander Grünwald im Mittelpunkt. Der Kapitän wurde von Coach Ibertsberger wieder als Abwehrchef aufgeboten, ehe er dann nach einer Stunde ins Mittelfeld rückte. Grünwald hatte in der 94. Minute mit einem Latten-Kracher den Veilchen-Sieg auf dem Fuß.

"Wir hätten es aufgrund der letzten Minuten verdient gehabt. Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, haben den LASK sehr gut im Griff gehabt", analysierte der Abwehrchef. "Wir haben zwei Mal einen Rückstand aufgeholt. Das zeigt, dass die Mannschaft intakt ist."

Grünwald hadert mit Referee

Bitter allerdings: Der Veilchen-Kapitän sah in der 48. Minute die gelbe Karte, ist damit am Mittwoch gegen St. Pölten gesperrt. Genauso wie Michael Madl, der in der 21. Minute verwarnt worden war. "Das tut wirklich weh. Ich mache im gesamten Spiel ein halbes Foul und bekomme die gelbe Karte. Keine Ahnung, was der Schiedsrichter da wieder aufgeführt hat", polterte Grünwald gegen den Unparteiischen Robert Schörgenhofer.

Nicht die einzige Fehlentscheidung des Vorarlberger Referees. Er übersah ein elferwürdiges Foul von Christoph Martschinko gegen Reinhold Ranftl in der 73. Minute sowie eine Attacke von James Jeggo gegen Joao Klauss unmittelbar vor dem 2:2-Ausgleich der Veilchen.

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Die Veilchen haderten mit dem Remis. "In der momentanen Situation ist ein Punkt nicht viel wert. Im Moment zählen nur Siege", zeigte sich auch Doppelpacker Christoph Monschein mit dem Unentschieden nicht zufrieden. "Wir haben viel mehr Potential im Kader. Wir schaffen es einfach nicht, dass wir es auf den Platz bringen."

"Wir hätten diese drei Punkte sehr, sehr nötig gehabt, aber wir haben wieder nicht gewonnen. Es ist schwer, gegen den LASK einem Tor nachzulaufen", bilanzierte der weiter sieglose Austria-Coach Robert Ibertsberger. "Es ist extrem mühsam gerade. Jetzt zählen nur noch die Dreier, weil die Konstellation in der Tabelle nichts anderes hergibt."

Nun folgt das Liga-Doppel gegen St. Pölten. Da sind sechs Punkte Pflicht. Baustelle am Mittwoch ist nach den Gelb-Sperren von Grünwald und Madl die Dreier-Abwehr.


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  • Ignaz Gartngschirrl am 22.04.2019 06:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...

    ...Herr Grünwald sollte mal überlegen...der Schiri hat einen klaren Elfer für den LASK nicht gegeben, und das Foul vor dem Tor für die Austria ebenfalls nicht gepfiffen...

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  • walter hötzmannseder am 22.04.2019 11:18 Report Diesen Beitrag melden

    walter hötzmannseder

    Ich muss leider sagen wir haben in Österreich die schlechtesten Schiedsrichter es ist nicht nur bei diesen Spiel so auch bei Salzburg die Rote Karte eine Frechheit. Unsere Schiri sind dadurch auch international so schlecht vertreten. Ich sage irren ist menschlich aber nicht jedesmal.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • walter hötzmannseder am 22.04.2019 11:18 Report Diesen Beitrag melden

    walter hötzmannseder

    Ich muss leider sagen wir haben in Österreich die schlechtesten Schiedsrichter es ist nicht nur bei diesen Spiel so auch bei Salzburg die Rote Karte eine Frechheit. Unsere Schiri sind dadurch auch international so schlecht vertreten. Ich sage irren ist menschlich aber nicht jedesmal.

    • Karl am 23.04.2019 12:15 Report Diesen Beitrag melden

      Guter Schiri

      Bei Juventus gegen Ajax hat ein Franzose, Clement Turpin eine Spitzenleistung geboten - was für ein Genuß nach diesen heimischen Darbietungen

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  • Ignaz Gartngschirrl am 22.04.2019 06:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...

    ...Herr Grünwald sollte mal überlegen...der Schiri hat einen klaren Elfer für den LASK nicht gegeben, und das Foul vor dem Tor für die Austria ebenfalls nicht gepfiffen...

    • roni am 22.04.2019 07:53 Report Diesen Beitrag melden

      und den ausflug

      vom LASK tormann mit dem ball in der hand aus dem strafraum auch nicht - irgendwas hats mit den schiris zur zeit -

    • Karl am 22.04.2019 08:02 Report Diesen Beitrag melden

      Schiris

      Was hat das mit den vermeintlichen gelben Karten zu tun die voreilig gegeben wurden. Das sind allsamt schlechte Schiri Leistungen. Anders rum, wer pfeift hier überhaupt entsprechend ??

    • Erich am 22.04.2019 10:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Karl

      Die Schiris sind genauso schlecht wie unsere Liga, somit auch wie die Kicker selbst.

    • boernsn am 22.04.2019 11:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ignaz Gartngschirrl

      Genauso wie ein handselfer für die Austria und das Foul an jeggo

    • Karl am 23.04.2019 12:10 Report Diesen Beitrag melden

      Gute Schiris

      Falls jemand die Möglichkeit hat das CL Match Juventus gegen Ajax nochmals zu Video sehen - Hier pfeift der Franzose Clement Turpin eine excellente Leistung - ein Genuß nach unseren heimischen Darbietungen.

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