Brisante Aussage

16. April 2019 18:25; Akt: 17.04.2019 11:08 Print

Barca-Präsident: Dembele ist "besser als Neymar"

Vor zwei Jahren holte der FC Barcelona Ousmane Dembele als Ersatz für Neymar. Präsident Bartomeu erklärte nun, welcher der beiden der Bessere ist.

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Die Fußball-EM 2024 steigt in Deutschland. "Heute" zeigt die zehn Stadien, in denen gespielt wird. Unverkennbar ist das Berliner Olympiastadion. 74.475 Zuschauer finden hier Platz. Das Oval war 2006 Schauplatz des WM-Finales. Die Münchner Allianz Arena fasst 75.000 Zuschauer. In der "Heimat" von David Alaba wird bereits bei der EM 2020, die über ganz Europa verstreut stattfindet, gespielt. Düsseldorf, Merkur Spiel-Arena. Auch in diesem Stadion gehen 2024 EM-Matches über die Bühne. 54.600 Zuschauer dürfen in das bislang selten für Länderspiele genutzte Schmuckkästchen. Für gewöhnlich bespielt Eintracht Frankfurt die Commerzbank-Arena. 2005 wurde sie umgebaut - und kann seitdem bei Regen überdacht werden. 51.500 Zuschauer dürfen hinein. Die ÖFB-Legionäre Guido Burgstaller und Alessandro Schöpf kicken ebenfalls in einem künftigen EM-Stadion, nämlich in Schalkes Veltins-Arena in Gelsenkirchen. Fassungsvermögen: 62.270 Zuschauer. "The Dome" verfügt ebenfalls über ein Schiebedach. Für viele Fußball-Fans ein Highlight: Der Signal-Iduna-Park von Dortmund. Nicht weniger als 81.000 Zuschauer passen in die gigantische BVB-Heimstätte. Die Red-Bull-Arena in Leipzig verfügt aktuell über 43.000 Plätze, soll aber ausgebaut werden. Der EM-Zuschlag ist ein gutes Argument dafür. Das Volksparkstadion in Hamburg fasst nach einigen Umbauten 57.000 Zuschauer. Aktuell gibt es hier nur Zweitliga-Fußball zu sehen. Spätestens 2024 wird sich das ändern. Auch in der Mercedes-Benz-Arena in Stuttgart wird 2024 gekickt. Aktuell passen 60.500 Fußball-Begeisterte hinein. Louis Schaub jubelt mit dem 1. FC Köln im RheinEnergieStadion, das für die WM 2006 gebaut wurde. Ob der Ex-Rapidler 2024 auch mit dem ÖFB-Team im modernen Komplex aufgeigt, wird sich zeigen. Knapp 50.000 Fans finden jedenfalls Platz.

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Vor zwei Jahren tat Barcelona noch alles, um ihren Superstar Neymar zu halten. Doch der Brasilianer wollte nicht länger in Messis Schatten stehen und wechselte für 222 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain. Das Geld investierten die Katalanen in Philippe Coutinho und Ousmane Dembele. Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu sorgte nun mit brisanten Aussagen für Wirbel. Er hält den 21-jährigen Franzosen für einen besseren Spieler als Neymar.

Dembele vs. Neymar

Dembele, der seinen Wechsel von Dortmund nach Barcelona durch einen Streik erzwang, hatte in seiner ersten Saison häufig mit Verletzungen zu kämpfen. Insgesamt absolvierte er lediglich 24 Spiele, in denen er vier Tore erzielte und neun weitere vorbereitete. In der laufenden Saison kommt der dribbelstarke Flügelspieler immerhin auf 26 Einsätze in allen Bewerben. Mit 14 Toren und 8 Assists konnte er auch seine Scorerpunkte aufbessern. Einen Stammplatz hat er dennoch nicht.

Neymar kam im Sommer 2013 für 88,20 Millionen Euro nach Barcelona und schlug sofort ein. In vier Jahren absolvierte der Brasilianer 186 Spiele im Dress der Katalanen. Dabei gelangen ihm 105 Tore und 59 Assists – eine beeindruckende Statistik.

Demebele hat "höheres Niveu"

Doch Bartomeu scheint sich nicht sonderlich für Zahlen auf dem Papier zu interessieren. In der Sendung "El Rondo" des spanischen TV-Senders "TVE Catalunya" nahm der 56-Jährige zu anhaltenden Gerüchten über eine Neymar-Rückkehr zum FC Barcelona Stellung.

"Es ist nicht möglich, dass der Brasilianer kommt, weil wir mit Dembélé und Coutinho ein weiteres sportliches Projekt haben", so Bartomeu. "Wir sind zufrieden mit dem, was wir haben. Dembélé hat ein höheres Niveau als Neymar. Und er ist ein guter Profi. Er ist jung und er ist in einen großen Klub gekommen. Es ist nicht einfach, aber er hat sich bereits angepasst. Er ist ein viel besserer Spieler als Neymar."

Im Netz sorgte diese Aussage anschließend für Diskussionen. Viele behaupten, Neymar hätte seine Karriere durch seinen Wechsel in die französische Ligue 1 zerstört und Bartomeu mit seinen Aussagen Recht hat. Andere wiederum sehen den Brasilianer immer noch um Klassen besser.


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(Heute Sport)

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