Finanz-Bonus

13. März 2018 15:43; Akt: 13.03.2018 18:11 Print

Das plant Austria Salzburg mit der Dortmund-Spende

Red Bull Salzburg kämpft gegen Dortmund um die Europa-League-Sensation – und Austria Salzburg kassiert. Was passiert mit dem BVB-Geld?

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So viel Red Bull steckt in der Bundesliga! "Heute" zeigt, welche Spieler und Coaches mit Salzburg-Vergangenheit bei welchen Klubs aktiv sind. Coach Thomas Letsch trainierte die Salzburg-Akademie und Liefering. Christoph Martschinko: AKA Salzburg, RB Juniors Florian Klein: Salzburg Lucas Venuto: RB Brazil, Liefering, Salzburg Vesel Demaku (l.): AKA Salzburg Patrick Pentz: AKA Salzburg VIENNA,AUSTRIA,10.FEB.18 - SOCCER - tipico Bundesliga, FK Austria Wien vs LASK Linz. Image shows head coach Oliver Glasner (LASK). Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem Stefan Stangl: Salzburg-Leihspieler Stefan Schwab: Nachwuchs Salzburg, RB Juniors Christopher Dibon: Salzburg Coach Gerald Baumgartner trainierte die RB Juniors Smail Prevljak: Salzburg-Leihspieler Masaya Okugawa: Salzburg-Leihspieler Stefan Maierhofer: Salzburg Coach Heimo Pfeifenberger war einst Nachwuchs-Koordinator bei Salzburg. Issiaka Ouedraogo: RB Juniors Igor: Salzburg-Leihspieler Majeed Ashimeru: Salzburg-Leihspieler Daniel Offenbacher: AKA Salzburg, RB Juniors, Salzburg Philipp Wiesinger: AKA Salzburg, Liefering Samuel Tetteh: Salzburg-Leihspieler Mergim Berisha: Salzburg-Leihspieler Alexander Schlager: AKA Salzburg, Liefering Louis Clement Ngwat Mahop: RB Juniors, Salzburg Mathias Honsak: Salzburg-Leihspieler Peter Zulj: Nachwuchs Salzburg Stefan Hierländer: Salzburg, Liefering Oliver Filip: AKA Salzburg, Liefering Philipp Zulechner: Nachwuchs Salzburg, RB Juniors Marcel Holzmann: RB Juniors Fabio Strauss: Nachwuchs Salzburg Sandro Ingolitsch: Salzburg-Leihspieler Lorenz Grabovac (l.): Salzburg-Leihspieler Martin Rasner: Liefering David Atanga: Salzburg-Leihspieler Luan: RB Brazil, Liefering

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Am Donnerstag kann Red Bull Salzburg in der Europa League die ganz große Sensation schaffen. Die "Bullen" verteidigen zu Hause gegen Dortmund einen 2:1-Vorsprung und peilen gegen den deutschen Bundesliga-Giganten den Aufstieg ins Viertelfinale an. Bereits vor der Partie ist klar: Auch Austria Salzburg profitiert – von einer Fan-Freundschaft mit den Borussia-Anhängern, die den heimischen Viertligisten finanziell profitieren lassen wollen.

Fan-Geld für Austria

Der Hintergrund: Vor zwölf Jahren kam es zu einem Besuch der Violetten beim BVB, wobei Fan-Freundschaften entstanden. Am Donnerstag boykottieren die Dortmund-Fanklubs das Gastspiel in Salzburg aus Protest gegen den Red-Bull-Konzern. Für sie gibt es symbolische Eintrittskarten um 10 Euro zu kaufen, der Erlös kommt der Salzburger Austria zu Gute. Klub-Vorstand Alexander Hütter erklärt "Laola1.at": "Wir wollen das Geld, das aus Dortmund kommt, in den Nachwuchs investieren, da dieser aufgrund der finanziellen Turbulenzen in den vergangenen Jahren ohnehin zu kurz gekommen ist."

Finanzielle Probleme

Wie hoch die Summe sein wird, sei noch nicht absehbar. "Wir sind den BVB-Fans sehr, sehr dankbar", versichert Hütter. Austria Salzburg geriet 2015 in finanzielle Turbulenzen. 1,4 Millionen Euro Schulden machten ein Sanierungsverfahren nötig. Es folgte erst der Zwangsabstieg von der Erste Liga in die Regionalliga West und später der sportliche Abstieg in die Salzburger Liga. "Das kann nicht unser Anspruch sein", meint Hütter. "Es sollte zumindest die dritte Leistungsstufe sein. Das muss aber nicht übermorgen passieren, aber in den nächsten zwei, drei Jahren wäre es schön."


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(heute.at)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Versauter Sport am 13.03.2018 20:19 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Aktion...

    mit eigenartiger Begründung. Wer unter dem Titel "Volkssport Fußball" einen Boykott ausspricht und gegen Red Bull protestiert hat vermutlich noch nicht erkannt, dass Fußball der obersten Ligen ein Profibetrieb ist und dürfte eigentlich nur Amateurfußballmatches besuchen. Aber Austria Salzburg gönne ich jeden Cent, der über diese Aktion in die Kassa kommt.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Versauter Sport am 13.03.2018 20:19 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Aktion...

    mit eigenartiger Begründung. Wer unter dem Titel "Volkssport Fußball" einen Boykott ausspricht und gegen Red Bull protestiert hat vermutlich noch nicht erkannt, dass Fußball der obersten Ligen ein Profibetrieb ist und dürfte eigentlich nur Amateurfußballmatches besuchen. Aber Austria Salzburg gönne ich jeden Cent, der über diese Aktion in die Kassa kommt.