Veilchen geben bekannt

27. August 2018 15:47; Akt: 27.08.2018 16:13 Print

Einvernehmlich! Austria löst Wohlfahrt-Vertrag auf

Die Austria einigt sich mit Ex-Sportdirektor Franz Wohlfahrt auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung. Der Vertrag wäre noch bis 2021 gelaufen.

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Wie geht es der Wiener Austria nach der Horror-Saison im Vorjahr? Sind die "Veilchen" nach Platz sieben wieder am Weg nach oben und herrscht in Favoriten weiter Mittelmaß und Frust? "Heute" fasst die bisherige Saison mit den besten Bildern zusammen. Viel Spaß beim Durchklicken! Cheftrainer Thomas Letsch hatte bereits beim Trainingsstart alle Hände voll zu tun. 15 Spieler, unter ihnen lang verdiente Leistungsträger wie Raphael Holzhauser oder Robert Almer, verließen den Verein, während... ...insgesamt 13 neue Profis zur Kampfmannschaft der "Veilchen" stießen. Neben Coach Letsch grinsen hier die Neo-Austrianer Alon Turgeman, Maximilian Sax, Thomas Ebener, Christian Schoissengeyr, James Jeggo und Königstransfer Uros Matic in die Kamera. Ebenfalls rechts im Bild: Ralf Muhr, der vom Akademieleiter zum Wohlfahrt-Nachfolger als Sportdirektor aufstieg. "Die Austria ist endlich z´Haus" - unter diesem Motto kehrten die Wiener noch vor Saisonstart nach zwei Jahren im "Happel-Exil" endlich wieder in ihre generalüberholte Generali Arena zurück. Als Gegner bei der Stadioneröffnung beehrte der deutsche Spitzenklub Borussia Dortmund die "Veilchen". Es ging sofort zur Sache, am Ende setzte es eine 0:1-Niederlage, von der... ...sich die Fans auf den neuen Tribünen allerdings nicht die Stimmung und Vorfreude auf die neue Saison verderben ließen. Mit dem Cupspiel beim Wiener Stadtligisten Austria XIII stand wenig später das erste Pflichtspiel auf dem Programm. Die Letsch-Elf gab sich dabei keine Blöße und zog mit einem souveränen 4:0-Sieg in die zweite Cup-Runde ein. Im ersten Liga-Spiel der Saison daheim gegen Wacker Innsbruck hatten die Austrianer schon wesentlich mehr zu kämpfen. Mit 0:1 gerieten die Hausherren in Rückstand, am Ende... Doch der erste Rückschlag folgte bereits in der zweiten Liga-Runde. Beim WAC mussten sich Matic und Co. mit 0:1 geschlagen geben. Auch in Runde drei setzte es eine Niederlage. Bei Meister Salzburg gab es mit einem 0:2 nichts zu holen. Dabei im Mittelpunkt: Ex-"Veilchen" Zlatko Junuzovic, der sehr zum Ärger mancher Austria-Fans nach seinem Bremen-Engagement im Sommer bei den "Bullen" anheuerte. Nach zwei Rückschlägen in Folge wurden sofort die üblen Erinnerungen an die Vorsaison wach. Doch dann kam die Admira in die Generali Arena und mit einem 4:0-Erfolg über die Südstädter konnten die "Veilchen" die erste Mini-Krise erfolgreich abwenden. Doch auswärts mussten die Wiener in Runde fünf den nächsten Dämpfer einstecken. Beim SKN St. Pölten reichte es nur zu einem 0:0-Unentschieden. "Wir hatten Torchancen, aber wenn der Ball nicht rein geht, muss man mit dem 0:0 leben, aber nicht zufrieden sein", analysierte Trainer Letsch. Gegen Mattersburg feierten die Violetten einen hart erarbeiteten 2:1-Heimsieg - drittes Spiel in Serie ohne Niederlage. Erster Höhepunkt: Im Derby feierte die Austria einen 1:0-Auswärtssieg gegen Rapid. Alex Grünwald erzielte das Goldtor. In der Tabelle kletterten die "Veilchen" auf Rang vier. Danach gab es für die Austria aber nicht so viel zu jubeln. Im Heimspiel gegen den LASK setzte es eine klare 0:3-Abfuhr. Gegen Aufsteiger Hartberg gab es auswärts zumindest einen 1:0-Erfolg. Dann aber die sportliche Talfahrt: Gegen Altach setzte es eine 0:2-Niederlage in Vorarlberg. Auch im Heimspiel gegen Sturm reichte es nicht zu einem Sieg - 1:1. Die nächste Punkteteilung gab es auswärts bei Innsbruck mit einem 0:0. Darauf folgte ein 2:3 im Heimspiel gegen Wolfsberg. In der Tabelle rutschten die Violetten auf Platz sechs ab. Die Fans äußerten daraufhin lautstark ihren Unmut, von der Tribüne tönte es "Letsch raus!" Einen Wechsel gab es zunächst auf der Führungsebene. Klub-Boss Wolfgang Katzian verkündete seinen Rückzug. Die Nachfolge tritt Frank Hensel an. Er kündigt an: "Wenn man vorangehen will, muss man investieren. Das haben wir in den letzten Jahren konsequent und intensiv getan und werden das auch in Zukunft tun." Weiters will er die Entwicklung auf der Tribüne vorantreiben: "Mein Ziel ist, dass wir offener und attraktiver für Familien und Frauen werden." In der nächsten Runde setzte es die nächste Pleite. Gegen Meister Salzburg hielten die Veilchen hinten lange ihren Laden dicht, ehe ihnen die Bullen doch noch zwei Tore einschenkten. Gegen den SKN St. Pölten gab es den zweiten Sieg in Folge. Die Veilchen konnten sich in der Generali Arena mit 2:0 durchsetzen. Dann wieder der nächste Dämpfer. Auswärts in Mattersburg musste man sich 2:1 geschlagen geben. Im Wiener-Derby zeigte die Austria ein völlig anderes Gesicht. Mit einem deutlichen 6:1 fegten die Veilchen den Stadtrivalen aus Hütteldorf vom Platz. Nach der Winterpause konnte die Austria nicht gleich dort weitermachen, wo sie aufgehört hatte. Der LASK spielte eine extrem starke Saison und konnte sich in Pasching mit 2:0 durchsetzten. Gegen Hartberg fand man zurück auf die Siegerstraße und gewann mit 4:2. Gegen Altach folgte dann eine weitere desolate Vorstellung, das Spiel ging mit 1:3 verloren. Trainer Thomas Letsch wurde nur einen Tag später entlassen.

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Am 12. August beurlaubte die Wiener Austria Sportdirektor Franz Wohlfahrt. Jetzt haben sich die beiden Parteien auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung geeinigt.

"Wir wollten immer, dass Klarheit herrscht und das ist uns mit dieser einvernehmlichen und außergerichtlichen Einigung letztendlich gelungen", erklärt Austria-Vorstand Markus Kraetschmer. "Franz hat für unsere Austria viel geleistet, natürlich sind solche Situationen wie zuletzt für beide Seiten schwierig, aber eben auch Bestandteil des Profisports. Umso wichtiger ist es aber, dass wir eine faire Lösung erarbeitet haben. Wir wünschen Franz Wohlfahrt auf seinem weiteren Weg alles Gute.“

"Die Verbindung mit der Austria wird immer sehr eng bleiben"

Auch Franz Wohlfahrt kann mit der Lösung scheinbar gut leben: "Ich vergleiche diese Situation mit einer aus dem Privatleben: In jeder Beziehung kann es Krisen geben. Ist es soweit, sollte man in die Eigenanalyse gehen und seine Schlüsse daraus ziehen. Betonen möchte ich, dass ich in keinster Weise böse auf den Klub bin, denn ich habe Austria Wien sehr viel zu verdanken und umgekehrt auch einiges dazu beigetragen, dass wir gemeinsam auch sehr schöne Erfolge feiern durften. Sowohl als Spieler als auch als Sportdirektor. Jetzt gibt es zwar andere Prioritäten, aber meine Verbindung zur Austria wird nach insgesamt 37 gemeinsamen Jahren immer eine sehr enge bleiben."


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  • Angel66 am 27.08.2018 17:13 Report Diesen Beitrag melden

    Macht ja nix. .

    Kommt jetzt der Hr. Wohlfahrt auch zu den Parksherrifs?

  • Herbert am 27.08.2018 22:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Insider

    Wie man von guter Quelle erfuhr, erhält Wohlfahrt 800.000 Euro netto ausbezahlt.

  • WehrtEuchEndlich am 27.08.2018 22:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glück gehabt

    .....dass der Wohlfahrt so gnädig ist. Ich hätte den Linken Wichtigtuer Katzian durch alle Instanzen geschliffen, damit er mal am eigenen Leib verspürt, wie man sich gegen widerrechtliche Kündigungen der SPÖ-Bonzen behaupten muss.

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  • Herbert am 27.08.2018 22:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Insider

    Wie man von guter Quelle erfuhr, erhält Wohlfahrt 800.000 Euro netto ausbezahlt.

  • WehrtEuchEndlich am 27.08.2018 22:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glück gehabt

    .....dass der Wohlfahrt so gnädig ist. Ich hätte den Linken Wichtigtuer Katzian durch alle Instanzen geschliffen, damit er mal am eigenen Leib verspürt, wie man sich gegen widerrechtliche Kündigungen der SPÖ-Bonzen behaupten muss.

  • Angel66 am 27.08.2018 17:13 Report Diesen Beitrag melden

    Macht ja nix. .

    Kommt jetzt der Hr. Wohlfahrt auch zu den Parksherrifs?