Entscheidung für Liverpool

21. Juli 2018 20:16; Akt: 21.07.2018 20:16 Print

Ex-Bulle Keita erklärt Korb für Bayern und Barcelona

Der Ex-Salzburger Naby Keita läuft künftig für den FC Liverpool auf. Dabei hatte der Mittelfeld-Stratege auch andere Optionen, die er aber ablehnte.

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Was wurde aus den Legionären, die einst in Österreich die Fußball-Schuhe schnürten? "Heute" hat die Übersicht! Konnte sich weder bei Rapid noch bei AEK Athen durchsetzen. Jetzt will er es bei Malmö besser machen. Bei der Austria der Torjäger, in Spanien noch ohne Torerfolg. Bei Primera-Division-Aufsteiger Girona ist er meistens in der Joker-Rolle. Wechselte im Sommer von Salzburg nach Luzern. Ein Bänderriss im Knie setzt den Stammspieler matt. Ging vom Absteiger Ried zum deutschen Drittligisten Großaspach. Hatte bis zu einem Museklfaserriss einen Stammplatz. Der Ex-Austrianer verabschiedete sich dank einer Ausstiegsklausel zu Konyaspor. Hat einen Fixplatz in der Innenverteidigung. Nach Verletzungspech und disziplinären Problemen von Salzburg an Basel verliehen. Dort traf er vier Mal in der Champions League. Bei Ried in Flop, jetzt kämpft er in Deutschland bei Viertligist Uerdingen um einen Stammplatz. Salzburg holte den Brasilo-Belgier 2016 ablösefrei und verkaufte ihn um acht Millionen Euro nach Krasnodar. Der kommt er nur zu Kurzeinsätzen. Ging von St. Pölten zum türkischen Zweitliga-Leader Ankaragücü und sitzt dort meistens auf der Bank. Verließ Salzburg nach nur einer Saison und ist in seiner Heimat bei Hajduk Split gesetzt. Bis November kam der Ex-Salzburger in England bei Derby County als Rechtsverteidiger zum Einsatz, dann verlor er seinen Stammplatz. Der Deutsche kehrte nach einer halben Saison bei Sturm Graz nach Hoffenheim zurück und wurde prompt an Kaiserslautern verliehen. Er kämpft um einen Stammplatz beim Zweitliga-Schlusslicht. Der Ex-Rapid-Goalie hält in seiner Heimat Slowakei bei Debrecen erst bei drei Einsätzen (ein Mal in der Liga, zwei Mal im Cup). Altach verkaufte den Kameruner um 2,5 Millionen Euro an die Young Boys Bern. Beim Schweizer Winterkönig erzielte er in 13 Ligaspielen ein Tor. Nach zwei Einsätzen bei Sturm Graz wurde der Vertrag aufgelöst. Seither ist der 26-Jährige auf Klubsuche. Bei St. Pölten sorgte er mit Handgreiflichkeiten im Training und persönlichen Problemen für Aufsehen. Dann wurde der Vertrag aufgelöst. Der Niederländer ist seither auf Jobsuche. Nach seinem Abschied bei Wolfsberg gab es zu Weihnachten einen Vertrag bei Spanien-Viertligist Atletico Pinto. Liga-Legionäre Hatte bei Rapid kein Leiberl und ist seit dem Sommer auf Klubsuche. Rapid-Torjäger mit Ladehemmung, wurde nach Rijeka in seine Heimat Kroatien verliehen. Dort läuft es nicht besser - zehn Einsätze ohne Torerfolg. Der Lette kam in Mattersburg über das Reservisten-Dasein nie hinaus. So geht es ihm auch in Polen bei Erstligist Nieciecza. Der ehemalige Austria-Rechtsverteidiger hat auch in Italien bei Udinese einen Stammplatz in der Dreierkette. Der Schwede wechselte von Wolfsberg in seine Heimat zu Kalmar. Bilanz: ein Tor in neun Ligaspielen, sein Vertrag läuft mit Jahresende aus.

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Naby Keita gilt als einer der begehrtesten Spieler der Welt. Der 23-Jährige erklärte nun, warum er sich bereits vor einem Jahr für den Wechsel von RB Leipzig zum FC Liverpool, der diesen Sommer über die Bühne ging, entschieden hatte, dafür Angebote von Bayern München und Barcelona ausschlug.

"Ja, es stimmt, dass sie interessiert waren", bestätigte der Kicker aus Guinea gegenüber englischen Medien die Angebote von Bayern München und dem FC Barcelona. Ausschlaggebend für den Wechsel zum FC Liverpool waren zwei Personen: Coach Jürgen Klopp und sein ehemaliger Salzburg-Teamkollege Sadio Mane.

Entscheidung dank Klopp und Mane

"Eine Rolle bei meiner Entscheidung spielte der Trainer. Wir hatten vor einem Jahr gute Gespräche. Was er mir über dieses Projekt erzählt hat, hat mich wirklich überzeugt", erklärte Keita seine Entscheidung für die "Reds".

Neben dem deutschen Star-Trainer war auch Sadio Mane für den Transfer um 70 Millionen Euro verantwortlich. Keita und der senegalesische WM-Teilnehmer spielten 2014 gemeinsam für die Mozartstädter. "Ich habe mit ihm lange gesprochen, er hat mir gesagt, was für ein toller Klub das ist und wie viel Potential das Team hat", so der 23-Jährige.

Keita sieht Entwicklung im Klub

Mane sei für Keita wie ein Bruder. "Wir hatten neun Monate in Salzburg und haben da ein gutes Verhältnis aufgebaut. Seitdem sind wir gute Freunde und stehen in Kontakt."

Von der Stärke seines neuen Teams, bei dem Keita bis 2023 unter Vertrag steht, ist der 23-Jährige jedenfalls überzeugt. "Wir haben Qualität im Mittelfeld. Hoffentlich kann ich da etwas beisteuern. Ich konnte sehen, dass sich der Klub in der letzten Saison entwickelt hat. Ich habe mich sehr darauf gefreut, hierher zu kommen."


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