Endlich zurück im Geschäft?

27. Juli 2018 07:33; Akt: 27.07.2018 07:56 Print

Ex-Teamchef Koller erste Trainer-Wahl bei Top-Klub

Ex-ÖFB-Teamchef Marcel Koller steht in der Pole Position um den vakanten Trainer-Job beim Schweizer Top-Klub FC Basel.

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Mit einem 4:2-Erfolg über Kroatien holte sich Frankreich zum zweiten Mal den Weltmeister-Titel. "Heute" hat die besten Bilder zum Spektakel. Zum Spielverlauf: Mandzukic fälschte einen Freistoß von Griezmann mit dem Hinterkopf unhaltbar zum 1:0 für Frankreich ab (18.). Auf der VIP-Tribüne jubelte Frankreich-Präsident Emmanuel Macron. Die Kroaten steckten nicht auf. Ivan Perisic traf mit einem feinen Schuss zum 1:1-Ausgleich (28.). Die kroatischen "Stehaufmännchen" waren wieder im Spiel. Aber nicht lange. Einen umstrittenen Hand-Elfmeter versenkte Griezmann zur neuerlichen Frankreich-Führung (38.). Die Vorentscheidung? Paul Pogba zieht von der Strafraumgrenze ab, trifft zum 3:1 (59.). Paul Pogba dreht nach dem Final-Treffer jubelnd ab. Trainer Didier Deschamps ahnt bereits, was das Tor wert sein könnte. Und auch Kylian Mbappe trug sich in die Schützenliste ein. Der 19-Jährige bezwang Kroaten-Goalie Subasic mit einem trockenen Schuss. Frankreich-Präsident Macron kannte kein Halten mehr. Negativer Final-Höhepunkt: Flitzer stürmten auf das Feld und sorgten für eine kurze Zwangspause. Kroatien kämpfte weiter, steckte trotz 1:4-Rückstand nicht auf. Mandzukic nutzte einen schrecklichen Patzer von Lloris und verkürzte zum 2:4 (69.). Es blieb beim 4:2-Triumph der Franzosen. Antoine Griezmann und Co. bejubeln den zweiten WM-Titel der Geschichte. Der erste gelang 1998. Trainer Didier Deschamps war damals als Spieler dabei. Stolz, aber enttäuscht verließen die Kroaten Russland.

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Seit seinem Abschied vom ÖFB-Team Ende 2017 ist Marcel Koller auf der Suche nach einer neuen Trainer-Aufgabe. Zuletzt vertrieb sich der ehemalige Teamchef als WM-Experte im ORF die Zeit.

Jetzt könnte es schnell gehen, Koller endlich wieder auf den Fußballplatz zurückkehren.

Wicky raus, Koller rein?

Der FC Basel setzte Trainer Raphael Wicky vor die Tür. Koller wird als Top-Kandidat für den Job beim Liga-Krösus seines Heimatlandes gehandelt.

Der Schweizer soll Basel zurück zu alter Stärke führen. Zuletzt war es nach Serien-Titeln (acht in Folge!) zum Umbruch gekommen. Der Titelkampf ging in der abgelaufenen Saison gegen Young Boys Bern verloren.

Österreichs Trainer-Export Adi Hütter führte den Basel-Konkurrenten zum sensationellen Triumph und empfahl sich damit für seinen neuen Posten als Cheftrainer bei Eintracht Frankfurt.

Viel Erfahrung, ein Konkurrent

Koller wird dank seiner Erfahrung zugetraut, Basel wieder zurück in die Spur zu bringen. Er wurde schon Schweizer Meister mit St. Gallen (2000) und GC Zürich (2003). Mit Bochum stieg er in die deutsche Bundesliga auf. Dann löste er in Österreich durch die erfolgreiche Quali für die EM 2016 in Frankreich aus.

Nach der erfolglosen WM-Quali mit dem ÖFB-Team musste er im Dezember seinem Nachfolger Franco Foda Platz machen.

Kollers härtester Konkurrent um den Basel-Job ist Martin Schmidt: Der Schweizer hat noch einen laufenden Vertrag in Wolfsburg, ist nach seinem freiwilligen Rücktritt aber nicht mehr Trainer.


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(Heute Sport)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • sebastian sterr am 27.07.2018 14:37 Report Diesen Beitrag melden

    kann ich nicht glauben

    na dann viel glück basel. ihr werdet viel Freude mit dem haben, er ist ein netter mensch, aber als Trainer unfähig.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • sebastian sterr am 27.07.2018 14:37 Report Diesen Beitrag melden

    kann ich nicht glauben

    na dann viel glück basel. ihr werdet viel Freude mit dem haben, er ist ein netter mensch, aber als Trainer unfähig.