Kaderumbau

11. Juni 2019 21:58; Akt: 12.06.2019 07:10 Print

Fix! Vier Spieler müssen Austria Wien verlassen

Austria Wien stellt die Weichen für die kommende Saison! Das betrifft auch den Kader der Violetten. Vier Spieler müssen den Klub verlassen.

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Was wäre der Sport ohne seine kleinen und großen Skandale? Hier ein Überblick über die Skandale 2019: und sein Goldsteak! Im Urlaub in Dubai verspeiste der streitbare Bayern-Stürmer ein mit 24 Karat Blattgold überzogenes Steak, zubereitet vom bekannten Steak-Koch "Salt Bea". Dies hielt der Franzose auf Instagram fest. "Es gibt keinen besseren Weg, ins neue Jahr zu starten", so der Bayern-Kicker zum Posting. Die Antwort der Fans ließ nicht lange auf sich warten. Über den Franzosen brach ein echter Shitstorm herein. Das veranlasste den 35-Jährigen gleich zum nächsten Skandal: Ribery konterte. Und zwar brutal unter der Gürtellinie. "Ich f.... eure Mütter, eure Großmütter und euren Stammbaum." Mahlzeit! Die Super Bowl gewannen die New England Patriots mit 13:3 gegen die Los Angeles Rams. Doch das Team aus der "Stadt der Engel" stand nur aufgrund eines echten Football-Skandals im NFL-Endspiel. Im Conference-Final gegen die warf Quarterback Drew Brees beim Stand von 20:20 bei noch 1:45 Minuten auf der Uhr einen Pass auf Receiver Tommylee Lewis. Doch der wurde von Rams-Cornerback Nickell Robey-Coleman brutal am Fangen gehindert. Ein klarer Regelverstoß, eine Pass Interference, die Referee Bill Vinovich nicht sah. Also siegten die Rams in der Overtime mit 26:23. Die Ski-WM 2019 wurde zur Wetter-Farce. In der ersten Woche sorgten Wind und Schnee für zahlreiche Verschiebungen und Verkürzungen der Speed-Rennen. Kurios! Die Damen-Abfahrt war nur ein paar Sekunden länger als ein Slalom-Durchgang. In der zweiten Woche strahlte zwar die Sonne, das weichte die Pisten aber so auf, dass kaum faire Bedingungen herrschten. Cojones, aber so richtig! Atletico Madrid schlug im Achtelfinale der Champions League Juventus Turin mit 2:0. Das feierte Atleti-Coach Diego Simeone auf seine ganz eigene Art und Weise: mit einem Eier-Jubel. Da sind die Cojones! Im Rückspiel hatte Ronaldo dann die Antwort gegeben, Juve mit einem Dreierpack weiter geschossen. Und danach selbst in den Schritt gegriffen. Genauso wie Siemone wurde auch der Portugiese zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt. Der Doping-Skandal kommt bei der Nordischen Heim-WM in Seefeld so richtig ins Rollen. Im Zuge der "Operation Aderlass" werden neun Personen festgenommen. Darunter die beiden österreichischen Langläufer Dominik Baldauf und Max Hauke, der auf frischer Tat mit der Nadel im Arm erwischt wurde. Gleichzeitig klickten im deutschen Erfurt für den als Drahtzieher bezeichneten deutschen Sportmediziner Mark S. die Handschellen. Danach gestanden auch die Radprofis Stefan Denifl und Georg Preidler Eigenblutdoping. Im Doping-Skandal rückte Johannes Dürr wieder in den Mittelpunkt. Der Langläufer war bereits bei den Olympischen Spielen 2014 als Doper aufgeflogen, arbeitete mit einer Crowdfunding-Kampagne an seinem Comeback. Erst durch seine Aussagen in einer ARD-Dokumentation war die "Operation Aderlass" ins Rollen geraten. Doch plötzlich war der Enthüller selbst zum Täter geworden. Dürr wurde festgenommen und gestand neuerliches Doping, drei Mal im Jahr 2018. Nach den Doping-Enthüllungen sorgte ein sexueller Übergriff für neue Schlagzeilen im Nordischen Lager des ÖSV. Ein nicht namentlich genannter Trainer hatte während der österreichischen Meisterschaften vor einer damals 18-jährigen Langläuferin onaniert. Sie hatte sich mit ihm ein Zimmer teilen müssen. Er hatte sich entkleidet und "wollte dann mehr". Die junge Frau beendete ihre Karriere. Der Langlauf-Trainer durfte trotz zahlreicher Mitwisser bis Ende 2018 weitermachen. Rapid in der Qualifikationsgruppe - das schmeckte zahlreichen Fans der Hütteldorfer so gar nicht. Beim ersten Heimspiel im unteren Play-off gegen die Admira verwehrte der grün-weiße Anhang dem Rekordmeister in den ersten 45 Minuten die Unterstützung. Härter traf es Stefan Schwab. Der durfte als grün-weißer Kapitän nicht mit der Ultras-Schleife auflaufen. Der harte Kern hatte dem Rapid-Spielführer die Binde abgenommen. Rapid zog nach einem Elfer-Krimi beim LASK ins ÖFB-Cupfinale ein. Die Schlagzeilen gehörten allerdings Referee Markus Hameter. Der Unparteiische war des öfteren falsch gelegen. Besonders falsch allerdings in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte, als der Unparteiische Peter Michorl für seine brutale Grätsche gegen Thomas Murg nicht die Rote Karte zeigte. Dafür erhielt der Referee eine "Nachdenkpause", wurde kurzfristig von der Partie Austria gegen Sturm Graz abgezogen. Eigenltich war alles abgemacht. Das ÖFB-Cupfinale sollte am 1. Mai in der Generali Arena der Wiener Austria über die Bühne gehen. Doch sofort nach den Halbfinals, in denen sich Rapid Wien und RB Salzburg durchsetzten, gab es Proteste. Die Hütteldorfer forderten die Verlegung ins wesentlich größere Ernst-Happel-Stadion, die Polizei ortete Sicherheitsbedenken, die Austria-Fans wollten nicht, dass sich ein anderes Team im violetten Schmuckkästchen die Cup-Krone aufsetzt und versperrten die Arena-Eingänge mit Vorhängeschlössern. Der ÖFB reagierte schließlich, verlegte das Finalspiel nach Klagenfurt.

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Nach der Saison ist vor der Saison! Auch die Wiener Austria stellt die Weichen für die kommende Spielzeit – und baut den Kader kräftig um. Wie die Violetten in einer Aussendung bekanntgeben, müssen vier Spieler den Klub verlassen.

Dabei handelt es sich um die Leihspieler Uros Matic, Cristian Cuevas und Igor. Auch Linksverteidiger Thomas Salamon hat am Verteilerkreis keine Zukunft. Sportchef Ralf Muhr meint: "Jeder von ihnen hat immer alles für den Verein gegeben. Ich wünsche ihnen alles Gute für ihre sportliche und private Zukunft."

Wie sieht das Schicksal der Spieler aus? Bei Matic hätte die Austria eine Kaufoption gehabt, diese wurde jedoch nicht gezogen. Deswegen kehrt er zum FC Kopenhagen zurück. Igor war von Red Bull Salzburg an die "Veilchen" verliehen. Cuevas, bei dem ebenfalls die Kaufoption nicht gezogen wurde, steht vorerst weiter bei Chile-Klub Huachipato unter Vertrag. Salamon ist nach dem Vertragsende vereinslos.


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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • EILMAIL30 am 13.06.2019 10:07 Report Diesen Beitrag melden

    Austria Transferpolitik echt schlimm !

    Bevor man Spieler abgibt, sollte man sich aber rechtzeitig um geeignete Verstärkungen umsehen. Bis jetzt war es meistens so, dass noch viel schlechtere Neuzugänge geholt wurden. SALAMON war bei seinen wenigen Einsätzen keineswegs so schlecht, er dürfte aber bei den Verantwortlichen nicht sehr beliebt gewesen sein. Man darf also schon sehr gespannt sein, welche unterklassigen Spieler wieder geholt werden und den AUSTRIA-Anhängern als namhafte Verstärkungen angepriesen werden.

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  • F.P.K. am 13.06.2019 19:25 Report Diesen Beitrag melden

    Austrias Kaderspieler

    Als Nestor El Maestro den Kader sah, unterschrieb er bei Sturm.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • F.P.K. am 13.06.2019 19:25 Report Diesen Beitrag melden

    Austrias Kaderspieler

    Als Nestor El Maestro den Kader sah, unterschrieb er bei Sturm.

  • EILMAIL30 am 13.06.2019 10:07 Report Diesen Beitrag melden

    Austria Transferpolitik echt schlimm !

    Bevor man Spieler abgibt, sollte man sich aber rechtzeitig um geeignete Verstärkungen umsehen. Bis jetzt war es meistens so, dass noch viel schlechtere Neuzugänge geholt wurden. SALAMON war bei seinen wenigen Einsätzen keineswegs so schlecht, er dürfte aber bei den Verantwortlichen nicht sehr beliebt gewesen sein. Man darf also schon sehr gespannt sein, welche unterklassigen Spieler wieder geholt werden und den AUSTRIA-Anhängern als namhafte Verstärkungen angepriesen werden.

    • GF am 14.06.2019 09:53 Report Diesen Beitrag melden

      Austria

      Eilmail30 net böse sein aber was verlangst du von MK und Muhr das sie voraus schauend planen...... Schaue dir die Abgänge in der 2 Liga an die werden teilweise in die Regionalliga verliehen was sollen sie da lernen, ist eigentlich ein Wahnsinn.

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