Wechsel-Ansage

08. November 2018 16:59; Akt: 08.11.2018 16:59 Print

Glasner rügt Spieler: "Er lässt Mannschaft im Stich"

Im Kampf um den zweiten Tabellenplatz empfängt der LASK am Samstag Schlusslicht Admira. davor rumort es im Kader der Linzer.

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Fußball-Experte Tim Armitage hat wieder das Team der Runde gewählt. Wieder ohne Rapidler und Austrianer. Diese elf Kicker stachen in der 13. Bundesliga-Runde heraus! Martin Kobras (Altach) - Vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung! Er verhinderte eine höhere Rapid-Führung. Am Ende hieß es 2:2. Stefan Lainer (Salzburg) - Der ständige Antreiber auf der rechten Seite spulte wieder einmal seine Kilometer ab. Matthias Maak (Innsbruck) - Top-Leistung in der Wacker-Defensive! Er brachte Sturm teilweise zur Verzweiflung. Jerome Onguene (Salzburg) - Ein Verteidiger und ein Fallrückzieher? Das passt normal nicht zusammen, in Salzburg schon. Der Franzose schoss wohl das schönste Tor des Spieltages. Mario Leitgeb (WAC) - Der große Held der Wolfsberger! Der Ex-Austrianer traf gleich drei Mal gegen seinen Ex-Verein. Patrick Salomon (Mattersburg) - Salzburg siegte "nur" 2:1 gegen Mattersburg. Ausschlaggebend war eine kompakte Leistung in der Defensive. Mittelfeld-Schaltzentrale Patrick Salomon lieferte eine starke Partie. Michael Liendl (WAC) - Der Primgeiger der Kärntner sorgte mit seinen Standards stets für Gefahr. Manfred Fischer (Altach) - Der Grund warum Rapid nur einen Punkt aus Altach mitnehmen konnte. Fischer traf im Doppelpack, hätte sogar einen Hattrick schnüren können. Hannes Wolf (Salzburg) - Der Jungstar schoss seine Bullen zu einem späten 2:1-Sieg gegen Mattersburg Ilkay Durmus (Innsbruck) - Der Wirbelwind stellte die Sturm-Defensive immer wieder vor Probleme und sorgte für die notwendige Entlastung. Er legte auch das 1:1 durch Zlatko Dedic auf. Joao Victor (LASK) - Ein herrliches Tor des Brasilianers reichte am Ende nur zu einem 2:2 gegen St. Pölten Tim Armitage zerlegt für die Analyse-Firma "Football Radar" die Bundesliga bis ins kleinste Detail. Er verpasst seit mehr als fünf Jahren kein Spiel. Für "Heute" stellt der Engländer an jedem Spieltag ein Team der Runde zusammen.

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Mit dem 2:2-Remis gegen den direkten Konkurrenten St. Pölten hat der LASK den zweiten Tabellenplatz verteidigt. Am Samstag empfangen die Linzer das Tabellenschlusslicht Admira. Da sind drei Punkte eingeplant.

Doch unmittelbar vor dem Spiel gibt es Wirbel im Kader der Oberösterreicher. Im Fokus der Kritik von Coach Oliver Glasner: Mittelfeldspieler Dogan Erdogan.

"Die Trainingsleistungen waren nicht so, wie wir uns das vorstellen", erklärte Glasner auf die Leistungen des Türken angesprochen. Erdogan teilte dem Linzer Coach schließlich mit, dass er die Athletiker im Winter verlassen möchte. Der 22-jährige hatte seinen Vertrag in Linz erst im Sommer bis 2020 verlängert.

Damit ist der Fall auch für den Coach erledigt. "Es wäre nicht fair gegenüber der Mannschaft, auf einen Spieler zu setzen, der das Team im Stich lässt, wenn es ihn braucht", erklärte der 44-Jährige ungewohnt deutlich.

Glasner möchte den früheren türkischen Nawuchs-Teamspieler nicht mehr einsetzen.


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(Heute Sport)

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