Aufatmen in Paris

13. Juni 2018 20:45; Akt: 13.06.2018 20:45 Print

Keine Strafe für PSG wegen Financial Fairplay

Durchatmen bei Paris St. Germain! Der französische Scheich-Klub hat trotz Mega-Transfers nicht gegen das Financial Fairplay verstoßen.

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Die WM 2018 in Russland wird wieder zum großen Auflauf der absoluten Top-Stars. Wir haben die Superstars der Weltmeisterschaft zum Durchklicken in der Diashow! Luis Suarez - Uruguay: Der Stürmer gibt nach dem Biss-Skandal sein WM-Comeback. 2014 hatte Suarez Gegenspieler Giorgio Chiellini in die Schulter gebissen, war danach für vier Monate von fußballerischen Aktivitäten ausgeschlossen. Jetzt ist der Uru zurück auf dem großen WM-Parkett. James Rodriguez - Kolumbien: Der kolumbianische Knipser geht als Titelverteidiger in die WM-Endrunde. 2014 krönte sich James mit sechs Volltreffern nämlich zum Torschützenkönig. Für sein Team war im Viertelfinale gegen Brasilien Endstation. Thomas Müller - Deutschland: Das DFB-Team geht als Titelverteidiger ins WM-Turnier. Mit dabei: Torgarant Thomas Müller. Die beeindruckende Quote des Bayern-Stars: zehn Tore in zwölf WM-Partien. Christian Eriksen - Dänemark: Der Mittelfeldmotor von Tottenham zeigte sich in der Qualifikation besonders treffsicher, scorte gleich elf Mal. Mit Frankreich, Australien und Peru warten jetzt allerdings härtere Brocken. Cristiano Ronaldo - Portugal: Der Real-Superstar führte seine "Selecao" zum Europameistertitel 2016. Doch bei WM-Endrunden lief es bisher nicht nach Wunsch. Er traf in 13 Spielen nur drei Mal! In Russland kann er diese Quote steigern. Harry Kane - England: Der englische Knipser gibt in Russland sein WM-Debüt. Bei der Europameisterschaft in Frankreich war er noch ohne Torerfolg geblieben. Luka Modric - Kroatien: Bei Weltmeisterschaften lief es für den kroatischen Spielmacher noch nicht nach Wunsch. Modric blieb in fünf Spielen ohne Torerfolg. Kroatien schied 2014 in der Vorrunde aus. Neymar - Brasilien: Der PSG-Star hat den Schock von der Heim-WM verdaut. Beim Turnier in der Heimat wurde Neymar im Viertelfinale gegen Kolumbien von Juan Zuniga ein Lendenwirbel gebrochen. Damit war das Heim-Turnier beendet. Wenig später auch für Brasilien, das im Halbfinale gegen Deutschland mit 1:7 baden ging. Die "Selecao" ist auf Wiedergutmachung aus. Antoine Griezmann - Frankreich: Kaum zu glauben, aber wahr. Der Star-Stürmer wartet noch auf sein erstes WM-Tor. In fünf Spielen 2014 blieb Griezmann ohne Volltreffer. Dafür wurde er bei der EM 2016 im eigenen Land mit sechs Treffern Torschützenkönig. Romelu Lukaku - Belgien: Die "Roten Teufel" haben in der Qualifikation aufgezeigt, waren als erstes europäisches Team nach dem Gastgeber qualifiziert. Der Manchester-United-Knipser traf dabei in acht Spielen elf Mal! Sergio Ramos - Spanien: Zurück auf den WM-Thron? Bereits 2010 war Spaniens Abwehrchef beim Titelgewinn dabei. Ramos selbst traf im Teamdress bereits 13 Mal, aber noch nie bei einer Endrunde. Lionel Messi - Argentinien: Der Superstar wartet noch auf den letzten großen Titel, peilt den Gewinn der Weltmeisterschaft mit den "Albiceleste" an. Aber: Die letzten drei Finalspiele verlor "La Pulga" mit der argentinischen Nationalmannschaft. 2014 das WM-Finale gegen Deutschland, 2015 und 2016 das Endspiel der Copa America gegen den Erzrivalen Chile.

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Paris St. Germain kann aufatmen. Obwohl die Franzosen Mega-Transfers von Neymar und Kylian Mbappe getätigt haben, verstießen die Pariser dabei nicht gegen das Financial Fairplay. Das gab die UEFA am Mittwoch bekannt.

Der Wechsel von Neymar um 222 Millionen Euro betreffe demnach das Jahr 2018, genauso wie der Wechsel von Mbappe, der aktuell noch geliehen ist, erst diesen Sommer fix gekauft wird.

"Unter genauer Beobachtung"

Deshalb bleibt der Scheich-Klub auch "unter genauer Beobachtung", wie die UEFA mitteilte. PSG müsse demnach in den nächsten Wochen Einnahmen in Millionenhöhe lukrieren. Die Verluste haben sich im erlaubten Rahmen gehalten. In den untersuchten Geschäftsjahren 2015, 2016 und 2017 dürfen Klubs maximal 30 Millionen Euro Verlust machen, sofern diese durch Geldgeber gedeckt sind.

Damit entgehen die Franzosen einer Strafe. Der Katalog von Sanktionen würde von Geldstrafen bis hin zum Ausschluss von europäischen Bewerben reichen.

Bestraft wurden stattdessen der Salzburger Europa-League-Gegner Olympique Marseille, der eine Strafzahlung von 100.000 Euro erhielt. Ebenso geahndet wurden Verstöße von Galatasaray Istanbul und Maccabi Tel Aviv.


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Franz am 13.06.2018 22:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    eh klar

    Die Grossen können es sich immer richten. Bestraft werden nur die kleinen Vereine. Danke UEFA!

  • Kleptokratie am 14.06.2018 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    Only for the money, baby.

    Wenn man sich einen Neymar für derartige Summen kaufen kann, dann kann man auch die Verantwortlichen der Fifa "erwerben". Es ist ein Witz wie da vorgegangen wird.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Kleptokratie am 14.06.2018 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    Only for the money, baby.

    Wenn man sich einen Neymar für derartige Summen kaufen kann, dann kann man auch die Verantwortlichen der Fifa "erwerben". Es ist ein Witz wie da vorgegangen wird.

  • Franz am 13.06.2018 22:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    eh klar

    Die Grossen können es sich immer richten. Bestraft werden nur die kleinen Vereine. Danke UEFA!