Nach ÖVP-Vorstoß

15. Mai 2019 17:53; Akt: 15.05.2019 17:53 Print

Klubs sollen Polizei zahlen: "Populistische Forderung"

Wer soll zukünftig die Polizeieinsätze bei Fußballspielen bezahlen? Die ÖVP möchte die Bundesliga-Klubs zur Kasse bitten. Die Liga wehrt sich jetzt.

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Um bei Hochrisikospielen für Sicherheit zu sorgen, muss ein Großaufgebot an Exekutivbeamten aufgeboten werden. Doch wer soll für die Mehrkosten aufkommen?

Einem Vorstoß von niederösterreichischen ÖVP-Klubobmann Klaus Schneeberger und der ÖVP-Staatssekretärin Karoline Edtstadler zufolge sollen die Kosten den Klubs aufgebrummt werden.

Rapid-Kritik

Rapid setzte sich bereits zur Wehr. "Das ist weder kalkulierbar noch finanzierbar. Wo soll unsere Verantwortlichkeit beginnen? Wir können doch nicht jeden Fan von zu Hause abholen und zum Stadion fahren", wies der grün-weiße Vizepräsident Nikolaus Rosenauer die Forderungen in der "Krone" zurück.

"Populistische ForderungF"

Auch die Bundesliga kann die Aufregung nicht verstehen, reagierte ungewohnt scharf. "Diese populistischen Forderungen sind nicht zu Ende gedacht", verweist die Liga auf zahlreiche weitere Events, die betroffen wären. Außerdem spricht sich die Liga "entschieden gegen die pauschalisierte, negative Darstellung von Fußballfans in ganz Österreich aus."

"Wenn Veranstalter den Einsatz von sämtlichen seitens der Behörden vorgeschriebenen Polizeieinsatzkräfte außerhalb des Veranstaltungsbereichs bezahlen müssten, wäre dies mit unvorhersehbaren Konsequenzen für Sportveranstaltungen genauso wie für Konzert- und Festivalveranstalter, oder Ballveranstaltungen wie den Opernball verbunden", argumentiert die Bundesliga.

Schon jetzt Millionen-Beträge

Bereits jetzt tragen die Klubs die Kosten für Einsatzkräfte und Ordnerdienste mit, investieren in die Stadionsicherheit und Infrastruktur.

Dadurch entsteht bereits jetzt für Rapid und die Austria ein Betrag in Millionenhöhe. Außerdem würden die Klubs Steuern und Abgaben im zweistelligen Millionenbereich entrichten. Dazu erfüllen die Klubs im Bereich Nachwuchsarbeit, Gesundheitsprävention und Integration wichtige gesellschaftliche Aufgaben.

Man sei aber zu "fachlichen Gesprächen" weiterhin bereit, so Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer.


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Erich am 15.05.2019 19:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Längst fällig

    Die haben Geld genug , denn sie zahlen für Spieler enorme , unrealistische Ablösen . Ich sehe nicht ein , dass für solche Rabaukenfans unser Steuergeld für Polizeieinsätze verwendet wird . Sie sollen dafür sorgen das sie ihren Fans in den Griff bekommen .

  • Steuerzahler am 15.05.2019 19:48 Report Diesen Beitrag melden

    Forderung berechtigt

    Wenn man sieht wie ein Rapid Spieler mit seinen Bentley protzt habe die Vereine ohnehin zu viel Geld das sie den nichts könnenden Spielern nachschmeißen. Die Forderung Polizeieinsätze zu bezahlen ist nicht populistischen sondern angebracht, höchste Zeit und richtig.

  • Artschi am 15.05.2019 19:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Richtige Forderung!!

    Vollkommen richtig. Wie kommen redliche Bürger dazu sich mit allen möglichen Institutionen, Versicherungen usw. abmühen zu müssen um den Schäden ersetzt zu bekommen den irgendwelche Hirnis von Fans angerichtet haben? Wenn sie diese Idioten nicht in den Griff bekommen sollen sie zahlen oder im leeren Stadion spielen. Ich würde den Vereinen nicht nur die Kosten für die Polizei in Rechnung stellen sondern alle Schäden die sonst noch von den sog. Anhängern verursacht werden.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Fritz Reisinger am 17.05.2019 05:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verursacher Prinzip

    Nicht nur die Fußballvereine,auch die unnötigen Demos a la Weise Udo Bademäntel sollten "brennen"

  • Artschi am 15.05.2019 19:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Richtige Forderung!!

    Vollkommen richtig. Wie kommen redliche Bürger dazu sich mit allen möglichen Institutionen, Versicherungen usw. abmühen zu müssen um den Schäden ersetzt zu bekommen den irgendwelche Hirnis von Fans angerichtet haben? Wenn sie diese Idioten nicht in den Griff bekommen sollen sie zahlen oder im leeren Stadion spielen. Ich würde den Vereinen nicht nur die Kosten für die Polizei in Rechnung stellen sondern alle Schäden die sonst noch von den sog. Anhängern verursacht werden.

  • Steuerzahler am 15.05.2019 19:48 Report Diesen Beitrag melden

    Forderung berechtigt

    Wenn man sieht wie ein Rapid Spieler mit seinen Bentley protzt habe die Vereine ohnehin zu viel Geld das sie den nichts könnenden Spielern nachschmeißen. Die Forderung Polizeieinsätze zu bezahlen ist nicht populistischen sondern angebracht, höchste Zeit und richtig.

  • Erich am 15.05.2019 19:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Längst fällig

    Die haben Geld genug , denn sie zahlen für Spieler enorme , unrealistische Ablösen . Ich sehe nicht ein , dass für solche Rabaukenfans unser Steuergeld für Polizeieinsätze verwendet wird . Sie sollen dafür sorgen das sie ihren Fans in den Griff bekommen .