Veilchen weiter sieglos

21. April 2019 18:57; Akt: 21.04.2019 18:57 Print

2:2! Die Austria kann auch den LASK nicht schlagen

Die Austria bleibt weiter tief in der Krise! Am Ostersonntag holten die Veilchen ein 2:2-Remis gegen den LASK, sind in der Meistergruppe weiter ohne Sieg.

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Wie geht es der Wiener Austria nach der Horror-Saison im Vorjahr? Sind die "Veilchen" nach Platz sieben wieder am Weg nach oben und herrscht in Favoriten weiter Mittelmaß und Frust? "Heute" fasst die bisherige Saison mit den besten Bildern zusammen. Viel Spaß beim Durchklicken! Cheftrainer Thomas Letsch hatte bereits beim Trainingsstart alle Hände voll zu tun. 15 Spieler, unter ihnen lang verdiente Leistungsträger wie Raphael Holzhauser oder Robert Almer, verließen den Verein, während... ...insgesamt 13 neue Profis zur Kampfmannschaft der "Veilchen" stießen. Neben Coach Letsch grinsen hier die Neo-Austrianer Alon Turgeman, Maximilian Sax, Thomas Ebener, Christian Schoissengeyr, James Jeggo und Königstransfer Uros Matic in die Kamera. Ebenfalls rechts im Bild: Ralf Muhr, der vom Akademieleiter zum Wohlfahrt-Nachfolger als Sportdirektor aufstieg. "Die Austria ist endlich z´Haus" - unter diesem Motto kehrten die Wiener noch vor Saisonstart nach zwei Jahren im "Happel-Exil" endlich wieder in ihre generalüberholte Generali Arena zurück. Als Gegner bei der Stadioneröffnung beehrte der deutsche Spitzenklub Borussia Dortmund die "Veilchen". Es ging sofort zur Sache, am Ende setzte es eine 0:1-Niederlage, von der... ...sich die Fans auf den neuen Tribünen allerdings nicht die Stimmung und Vorfreude auf die neue Saison verderben ließen. Mit dem Cupspiel beim Wiener Stadtligisten Austria XIII stand wenig später das erste Pflichtspiel auf dem Programm. Die Letsch-Elf gab sich dabei keine Blöße und zog mit einem souveränen 4:0-Sieg in die zweite Cup-Runde ein. Im ersten Liga-Spiel der Saison daheim gegen Wacker Innsbruck hatten die Austrianer schon wesentlich mehr zu kämpfen. Mit 0:1 gerieten die Hausherren in Rückstand, am Ende... Doch der erste Rückschlag folgte bereits in der zweiten Liga-Runde. Beim WAC mussten sich Matic und Co. mit 0:1 geschlagen geben. Auch in Runde drei setzte es eine Niederlage. Bei Meister Salzburg gab es mit einem 0:2 nichts zu holen. Dabei im Mittelpunkt: Ex-"Veilchen" Zlatko Junuzovic, der sehr zum Ärger mancher Austria-Fans nach seinem Bremen-Engagement im Sommer bei den "Bullen" anheuerte. Nach zwei Rückschlägen in Folge wurden sofort die üblen Erinnerungen an die Vorsaison wach. Doch dann kam die Admira in die Generali Arena und mit einem 4:0-Erfolg über die Südstädter konnten die "Veilchen" die erste Mini-Krise erfolgreich abwenden. Doch auswärts mussten die Wiener in Runde fünf den nächsten Dämpfer einstecken. Beim SKN St. Pölten reichte es nur zu einem 0:0-Unentschieden. "Wir hatten Torchancen, aber wenn der Ball nicht rein geht, muss man mit dem 0:0 leben, aber nicht zufrieden sein", analysierte Trainer Letsch. Gegen Mattersburg feierten die Violetten einen hart erarbeiteten 2:1-Heimsieg - drittes Spiel in Serie ohne Niederlage. Erster Höhepunkt: Im Derby feierte die Austria einen 1:0-Auswärtssieg gegen Rapid. Alex Grünwald erzielte das Goldtor. In der Tabelle kletterten die "Veilchen" auf Rang vier. Danach gab es für die Austria aber nicht so viel zu jubeln. Im Heimspiel gegen den LASK setzte es eine klare 0:3-Abfuhr. Gegen Aufsteiger Hartberg gab es auswärts zumindest einen 1:0-Erfolg. Dann aber die sportliche Talfahrt: Gegen Altach setzte es eine 0:2-Niederlage in Vorarlberg. Auch im Heimspiel gegen Sturm reichte es nicht zu einem Sieg - 1:1. Die nächste Punkteteilung gab es auswärts bei Innsbruck mit einem 0:0. Darauf folgte ein 2:3 im Heimspiel gegen Wolfsberg. In der Tabelle rutschten die Violetten auf Platz sechs ab. Die Fans äußerten daraufhin lautstark ihren Unmut, von der Tribüne tönte es "Letsch raus!" Einen Wechsel gab es zunächst auf der Führungsebene. Klub-Boss Wolfgang Katzian verkündete seinen Rückzug. Die Nachfolge tritt Frank Hensel an. Er kündigt an: "Wenn man vorangehen will, muss man investieren. Das haben wir in den letzten Jahren konsequent und intensiv getan und werden das auch in Zukunft tun." Weiters will er die Entwicklung auf der Tribüne vorantreiben: "Mein Ziel ist, dass wir offener und attraktiver für Familien und Frauen werden." In der nächsten Runde setzte es die nächste Pleite. Gegen Meister Salzburg hielten die Veilchen hinten lange ihren Laden dicht, ehe ihnen die Bullen doch noch zwei Tore einschenkten. Gegen den SKN St. Pölten gab es den zweiten Sieg in Folge. Die Veilchen konnten sich in der Generali Arena mit 2:0 durchsetzen. Dann wieder der nächste Dämpfer. Auswärts in Mattersburg musste man sich 2:1 geschlagen geben. Im Wiener-Derby zeigte die Austria ein völlig anderes Gesicht. Mit einem deutlichen 6:1 fegten die Veilchen den Stadtrivalen aus Hütteldorf vom Platz. Nach der Winterpause konnte die Austria nicht gleich dort weitermachen, wo sie aufgehört hatte. Der LASK spielte eine extrem starke Saison und konnte sich in Pasching mit 2:0 durchsetzten. Gegen Hartberg fand man zurück auf die Siegerstraße und gewann mit 4:2. Gegen Altach folgte dann eine weitere desolate Vorstellung, das Spiel ging mit 1:3 verloren. Trainer Thomas Letsch wurde nur einen Tag später entlassen.

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Die Wiener Austria bleibt in der Meistergruppe weiter sieglos! Am Ostersonntag konnten die Veilchen auch das Heimspiel in der 26. Runde gegen den Zweiten LASK nicht gewinnen, erkämpften nach zweimaligem Rückstand ein 2:2-Remis. Damit konnte auch die vierte Partie der Meistergruppe und die fünfte unter Coach Robert Ibertsberger nicht gewonnen werden.

Mit der Punkteteilung geht auch die Sieglos-Serie des LASK weiter, der die letzten drei Liga-Partien nicht gewinnen konnten. Der Rückstand auf Tabellenführer RB Salzburg ist auf neun Zähler angewachsen. Die Veilchen bleiben Letzer im Play-off, haben mit 17 Punkten fünf Zähler Rückstand auf Rang drei.

Führung für den LASK

Austria-Coach Ibertsberger hatte Kapitän Alexander Grünwald neuerlich als Abwehrchef aufgeboten. Christoph Monschein startete als Mittelstürmer, Max Sax kam über den rechten Flügel. Und hatte vor 8.000 Zuschauern in der Generali Arena in der dritten Minute gleich die erste Riesenchance für die Wiener, scheiterte aber aus spitzem Winkel am LASK-Schlussmann Alexander Schlager. Auch danach blieben die Hausherren das aktivere Team, ohne gefährlich zu werden.

Doch den Führungstreffer erzielten die Gäste mit dem ersten Abschluss im Spiel. Joao Victor spielte Sturmpartner Joao Klauss an der Strafraumgrenze frei, der schloss eiskalt ins lange Eck ab – 1:0 (22.).

Austria gleicht zwei Mal aus

Danach wankten die Wiener – bis zur 41. Minute. Da landete ein Martschinko-Einwurf bei Monschein, der sich in den Strafraum dribbelte und wuchtig zum 1:1-Ausgleich ins kurze Eck einschoss. Der vierte Saisontreffer für den Stürmer war das erste Tor unter Coach Ibertsberger, das nicht aus einem Elfmeter erzielt wurde.

Doch kurz nach Wiederbeginn folgte die neuerliche kalte Dusche bei gut 20 Grad Celsius am Verteilerkreis. Wieder wirbelte das Brasilo-Duo beim LASK. Victor zog über den rechten Flügel auf, legte auf Klauss quer, den Grünwald aus den Augen verloren hatte. Diese Chance ließ sich der 22-Jährige nicht entgehen, schoss die Oberösterreicher wieder in Front – 2:1 (50.).

Nach einer Stunde zog Ibertsberger den Abwehrchef Grünwald dann ins Mittelfeld vor – das tat dem Spiel der Wiener gut. In der 77. Minute scheiterte Joker Alon Turgeman noch per Kopf, ehe Monschein in der 78. Minute nach Sax-Querpass einen Doppelpack schnürte – 2:2. Dass in der Entstehung James Jeggo den Linzer Klauss gefoult hatte, übersah Referee Robert Schörgenhofer.

Die Veilchen im Pech

In einer hitzigen Schlussphase suchten beide Teams die Entscheidung, hatte die Austria so richtig Pech. Grünwald knallte einen Volley-Abschluss aus zwölf Metern nur an die Latte (94.). Damit war das Remis besiegelt.


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Justus am 22.04.2019 06:11 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Qualität

    Bei den Wiener Proletenvereinen kicken nur die, die im restlichen Land, einem Beruf nachgehen müssten. Abgesehen das die Liga absolut keine Qualität hat.

  • F.P.K. am 21.04.2019 18:21 Report Diesen Beitrag melden

    Auf die Austria kann man bauen,...

    ..sie ist der beste Wettgarant. Man muß nur auf den Gegner setzen! Leider sinken die Quoten immer mehr bei den Gegnern!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Justus am 22.04.2019 06:11 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Qualität

    Bei den Wiener Proletenvereinen kicken nur die, die im restlichen Land, einem Beruf nachgehen müssten. Abgesehen das die Liga absolut keine Qualität hat.

  • F.P.K. am 21.04.2019 18:21 Report Diesen Beitrag melden

    Auf die Austria kann man bauen,...

    ..sie ist der beste Wettgarant. Man muß nur auf den Gegner setzen! Leider sinken die Quoten immer mehr bei den Gegnern!

    • V.B.G. am 21.04.2019 21:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @F.P.K.

      Na dann hoffe ich das du beim Remis viel Geld verloren hast....

    • F.P.K. am 21.04.2019 22:58 Report Diesen Beitrag melden

      V.B.G.

      Muß dich leider enttäuschen, fürs Remis war die Quote 1:3,3 zu gut habe x und 2 (Quote 1:2,02) gespielt. Konnte bei der Konstellation nur pari oder mit plus aussteigen...wenn die Austria nicht gewinnt. Nicht traurig sein jetzt! Kannst es auch einmal probieren. Übrigens war jahrelang Austria Fan jetzt nutze ich die Erfahrung.

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